talkrunde im neuen Randstad city haus hamburg altona
Talkrunde im neuen Randstad City Haus Hamburg Altona
Gemeinsam für Hamburg: gesellschaftliche Verantwortung im Arbeitsleben
Hamburg, 6. März 2009 – Am gestrigen Donnerstag hat Randstad zur Eröffnungsfeier in die neuen Räumlichkeiten der Regionaldirektion Nord, Hahnenkamp 1 in Hamburg Altona eingeladen. Mit den Worten „Hamburg ist die schönste Stadt Deutschlands – ohne Dom“ begrüßte Eckard Gatzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Randstad Deutschland und gebürtiger Kölner, die Gäste und fuhr fort: „Als einer der 400 größten Arbeitgeber in Deutschland stehen wir nicht nur gegenüber dem Arbeitsmarkt in der Verantwortung, sondern auch in besonderem Maße gegenüber der Gesellschaft.“ Die Eröffnungsfeier stand dem entsprechend auch ganz im Zeichen der gesellschaftlichen Verantwortung im Arbeitsleben. In der folgenden Gesprächsrunde wurde diese Verantwortung lebhaft diskutiert. Zu den Teilnehmern gehörten Rolf Steil, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg sowie Jenny Fabig, Projektkoordinatorin der „Starthilfe“, ein Projekt, das exemplarisch vorgestellt wurde, um das soziale Engagement des Hamburger Wegs vom HSV und seiner Partner aufzuzeigen. Mit dem Hamburger Weg engagieren sich der Sportverein sowie Wirtschaftsunternehmen der Metropolregion bei verschiedenen Projekten. „Unser ganz konkretes Anliegen ist es in diesem Fall, Schülern und Jugendlichen, die vor den ersten Schritten ins Berufsleben stehen, aktive Hilfe und Unterstützung zu geben“, beschrieb Ines Jähnel, Randstad Distriktmanagerin in Hamburg die Motivation für die Zusammenarbeit. Jenny Fabig ergänzte: „Das sind genau sind unsere Ziele. Starthilfe ist ein ganz pragmatisches, persönliches Schülercoaching, um schon während der Abschlussjahre an der Schule das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken und ihnen einen gut strukturierten, engagierten Übergang ins Berufsleben zu ermöglichen.“
Rolf Steil hob die Bedeutung einer Zusammenarbeit hervor. Viele junge Menschen, die die Schule beenden, benötigen Unterstützung, um ihren Platz im Arbeitsleben zu finden: „In diesem Jahr werden knapp 16.000 junge Hamburger die Schulen verlassen. Für schwächere Haupt- und Realschüler gilt es, präventive und individuelle Ansätze der Berufsorientierung anzubieten, damit die Hürde in die Duale Berufsausbildung leichter übersprungen werden kann. Starthilfe ist damit bestens positioniert.“
Für den HSV nahm Katja Kraus, Vorstand Marketing und Kommunikation, an der Diskussion teil. „Im Hamburger Weg bündeln Politik, Wirtschaft und Sport ihre Kräfte, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für Hamburg und natürlich für die Hamburger gerecht zu werden“, erläuterte Kraus den Hintergrund der 2006 ins Leben gerufenen Initiative Hamburger Weg.
Um ganz praktische Hilfe für das Projekt ging es an diesem Abend bei der Tombola, an der sich die Gäste rege beteiligten. Der gesamte Erlös kommt natürlich dem Projekt „Starthilfe“ zugute.
Förderung junger Menschen mit hoher Priorität – Das Projekt „Starthilfe”
Die schwierige Ausgangssituation für Hauptschüler wird durch den zweiten nationalen Bildungsbericht bestätigt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass vier von zehn Jugendlichen mit Hauptschul- bzw. ganz ohne Abschluss auch zweieinhalb Jahre nach Schuleende noch keinen Ausbildungsplatz haben. Randstad nimmt sich diesem gesellschaftlich relevanten Thema an und bringt seine Kernkompetenz ein, um jungen Menschen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu helfen.
Mit „Starthilfe“ fördert der Hamburger Weg bereits das achte Projekt in der Hansestadt. „Neben der materiellen Hilfe, wollen wir die ausgewählten Projekte vor allen Dingen auch ideell unterstützen und unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden“, sagte Katja Kraus. „Wir sind sehr froh, in Randstad einen tatkräftigen und fachlich kompetenten Partner für unsere Projekte zu haben.“ Das Projekt „Starthilfe“ wurde von der Behörde für Bildung und Sport, der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der AWO Hamburg e.V. 2006 ins Leben gerufen. In Hamburg nehmen 15 Schulen an dem Programm teil. Die ehrenamtlichen Coaches treffen sich über mindestens sechs Monate ein bis zwei Mal die Woche mit den Jugendlichen zu individuellen Gesprächen und Beratungen.
Soziales Engagement als Unternehmensphilosophie
Randstad stellt sich der Verantwortung, junge Talente zu finden, sie zielgerichtet zu fördern und auf ihrem Weg zu begleiten. Mit der Partnerschaft zum Hamburger Weg setzt Randstad seine weltweit praktizierte Philosophie auch in der Hansestadt konsequent um, als Personaldienstleister Verantwortung für die Menschen der Gesellschaft zu übernehmen – über den beruflichen Alltag hinaus. Ein weiteres Projekt, dass Randstad zur Förderung Jugendlicher ins Leben gerufen hat ist die Zusammenarbeit mit Haupt- und Realschulen: Unter dem Motto „Du bist ein Talent“ geht der Personaldienstleister mehrjährige Patenschaften mit Schulen ein, um die Schulabgänger fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Ziel ist es, die Abschlussquoten zu erhöhen und die Berufsfähigkeit der Jugendlichen zu steigern. „Mit diesem Projekt stellt Randstad sich aktiv der Verantwortung, jungen Menschen bei ihrem Einstieg ins Berufsleben zu helfen“, sagt Ines Jähnel. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen lernen vom 7. bis zum 9., bzw. vom 8. bis zum 10. Schuljahr in speziellen Unterrichtseinheiten unterschiedliche Berufsbilder und Formen der Arbeit kennen. Bewerbungstrainings, Betriebsbesichtigungen, der Kontaktaufbau zu Unternehmen und die Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen runden die Patenschaft ab. „Wir stehen den Klassen, die sich langsam aber sicher auf ihren Abschluss vorbereiten, zur Verfügung, um Wissen und Kenntnisse zu vermitteln, die nicht unbedingt zu den Themen des schulischen Alltags gehören“, beschreibt Ines Jähnel das Engagement. Die erste Patenschaft in Hamburg wurde mit der Haupt- und Realschule Allermöhe Anfang dieses Jahres gestartet.

