Der Randstad-ifo-flexindex Q3/2016

Die Bedeutung von Flexibilisierung im Personaleinsatz

Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo-flexindex zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Im Rahmen der Sonderfrage des flexindex werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Im 3. Quartal 2016 dreht sich die Sonderfrage um die Einschätzung der Unternehmen zur Bologna-Reform, mit der die Hochschulabschlüsse Bachelor und Master in Deutschland eingeführt wurden.

Auswertung Sonderfrage Randstad-ifo-flexindex im 3. Quartal 2016

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Zufriedenheit mit der Ausbildung bei 32 Prozent der befragten Personalleiter gesunken ist. Bei der Umfrage ging es konkret um die Uniabsolventen, die die Unternehmen eingestellt haben und damit kennen.

Am häufigsten gaben Personalleiter in großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern an, die Ausbildung der Hochschulabsolventen habe sich verschlechtert. Dabei ist auffällig: Bei Unternehmen, die am häufigsten Bachelor- oder Masterstudenten beschäftigen, ist die Zufriedenheit häufiger gesunken als bei anderen Abschlüssen wie Diplom oder Staatsexamen. Den Master-Abschluss sehen die Befragten besonders kritisch. Bei Unternehmen, die vorwiegend Master-Absolventen eingestellt haben, sagten 42 Prozent die Zufriedenheit mit dem Leistungsniveau sei gesunken.

Die Bedeutung von Flexibilisierung im 3. Quartal 2016

Außerdem wird im Rahmen des Randstad-ifo- Personalleiterbefragung ermittelt, welche Flexibilisierungsinstrumente in den befragten Unternehmen zum Einsatz kommen. Mit 97% flexibilisieren fast alle Unternehmen das eigene Personalmanagement über einen Auf- und Abbau von Überstunden. Sehr häufig werden aber auch Arbeitszeitkonten (90%) eingesetzt. Zudem werden innerbetriebliche Umsetzungen (86%) und ebenso oft befristete Verträge (76%) genutzt. Die Beschäftigungsmodelle Zeitarbeit (59%), Outsourcing (47%) und freie Mitarbeit (45%) finden etwas weniger Anwendung.

flexindex: Instrumente der Flexibilisierung

Vierteljährlich werden circa 1.000 Personalleiter aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor zu folgenden Flexibilisierungsinstrumenten befragt:

  • Arbeitszeitkonten
  • Überstunden
  • befristete Verträge
  • innerbetriebliche Umsetzung
  • Zeitarbeit
  • freie Mitarbeiter
  • Minijobs
  • Outsourcing

Aus den gewonnenen Antworten wird der Flexindex berechnet, mit dem sowohl Veränderungen für die gesamte Wirtschaft als auch sektorspezifische Unterschiede aufgezeigt werden.

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