Der Randstad-ifo-flexindex Q2/2016

Die Bedeutung von Flexibilisierung im Personaleinsatz

Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo-flexindex zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Im Rahmen der Sonderfrage des flexindex werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Im 2. Quartal 2016 dreht sich die Sonderfrage um das Thema „Home-Office“.

Auswertung Sonderfrage Randstad-ifo-flexindex im 2. Quartal 2016

39% der Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus, so die aktuellen Ergebnisse des Randstad-ifo-flexindex. Damit ist der Anteil der Firmen, die Home-Office anbieten, gestiegen, wie ein Vergleich mit den Ergebnissen aus 2012 (30%) und 2013 (33%) ergeben hat. Dabei spielt Home-Office in größeren Unternehmen eine deutlich größere Rolle als in kleineren.

Die Mehrheit der Unternehmen hat mit dem flexiblen Modell gute Erfahrungen gemacht. Fast jedes zweite gab an, in den letzten Jahren das Angebot von Home-Office-Plätzen ausgebaut zu haben. Auch hier zeigen die Ergebnisse, dass Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern das Thema stärker vorantreiben als kleinere.

Das heißt aber nicht, dass die Präsenztage für die Mitarbeiter im Unternehmen ganz verschwinden. Die meisten Firmen (72%) bestehen darauf, dass der Arbeitnehmer den Großteil seiner Arbeit vor Ort erledigt. Die Kommentare der Befragten bestätigten, dass die Anwesenheit der Mitarbeiter nach wie vor von hoher Bedeutung ist.

Die Bedeutung von Flexibilisierung im 2. Quartal 2016

Außerdem werden die Studienteilnehmer im Rahmen des Randstad-ifo-flexindex befragt, welche Flexibilisierungsinstrumente in ihrem Betrieb zum Einsatz kommen. Mit 97% flexibilisieren fast alle Unternehmen das eigene Personalmanagement über einen Auf- und Abbau von Überstunden. Sehr häufig werden aber auch Arbeitszeitkonten (89%) eingesetzt. Zudem werden innerbetriebliche Umsetzungen (85%) und ebenso oft befristete Verträge (77%) genutzt. Die Beschäftigungsmodelle Zeitarbeit (59%), Outsourcing (47%) und freie Mitarbeit (46%) finden etwas weniger Anwendung.

flexindex: Instrumente der Flexibilisierung

Vierteljährlich werden circa 1.000 Personalleiter aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor zu folgenden Flexibilisierungsinstrumenten befragt:

  • Arbeitszeitkonten
  • Überstunden
  • befristete Verträge
  • innerbetriebliche Umsetzung
  • Zeitarbeit
  • freie Mitarbeiter
  • Minijobs
  • Outsourcing

Aus den gewonnenen Antworten wird der Flexindex berechnet, mit dem sowohl Veränderungen für die gesamte Wirtschaft als auch sektorspezifische Unterschiede aufgezeigt werden.

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