Der Randstad-ifo-flexindex Q4/2015

Die Bedeutung von Flexibilisierung im Personaleinsatz

Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo-flexindex zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Im Rahmen der Sonderfrage des flexindex werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Im 4. Quartal 2015 drehten sich die Sonderfragen um die Beschäftigung von Flüchtlingen.

Auswertung Sonderfragen: Randstad-ifo-flexindex im 4. Quartal 2015

4 Prozent der Unternehmen in Deutschland planen zwar in diesem oder im nächsten Jahr Flüchtlinge einzustellen, doch es sind viele Hürden zu bewältigen. 86% der mehr als 1.000 Befragten sehen fehlende Sprachkenntnisse als mit Abstand größtes Hindernis für eine Beschäftigung – gefolgt von rechtlichen Rahmenbedingungen (49%) und mangelnden Qualifikationen (46%).

Insgesamt gaben 7% Prozent der Unternehmen an, innerhalb der letzten 24 Monate Flüchtlinge beschäftigt zu haben bzw. aktuell zu beschäftigen. Hier fällt die Bewertung der Einstellungsschwierigkeiten noch einmal etwas anders aus. Die rechtlichen Rahmenbedingungen stellen hier sogar mit 55% nochmal ein größeres Hindernis dar. Die Qualifikation fällt nicht mehr ganz so schwer ins Gewicht (39%).

Die Bedeutung von Flexibilisierung im 4. Quartal 2015

Außerdem werden die Studienteilnehmer im Rahmen des flexindex befragt, welche Flexibilisierungsinstrumente in ihrem Betrieb zum Einsatz kommen. Mit 97% flexibilisieren fast alle Unternehmen das eigene Personalmanagement über einen Auf- und Abbau von Überstunden. Sehr häufig werden aber auch Arbeitszeitkonten (90%) eingesetzt. Zudem werden innerbetriebliche Umsetzungen (85%) und ebenso oft befristete Verträge (78%) genutzt. Die Beschäftigungsmodelle Zeitarbeit (61%), Outsourcing (48%) und freie Mitarbeit (47%) finden etwas weniger Anwendung.

flexindex: Instrumente der Flexibilisierung

Vierteljährlich werden circa 1.000 Personalleiter aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor zu folgenden Flexibilisierungsinstrumenten befragt:

  • Arbeitszeitkonten
  • Überstunden
  • befristete Verträge
  • innerbetriebliche Umsetzung
  • Zeitarbeit
  • freie Mitarbeiter
  • Minijobs
  • Outsourcing

Aus den gewonnenen Antworten wird der Flexindex berechnet, mit dem sowohl Veränderungen für die gesamte Wirtschaft als auch sektorspezifische Unterschiede aufgezeigt werden.

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