Zeitarbeit im Fokus – Vortrag in Salzgitter vor FDP-Vertretern

28.02.2017 Zurück

Flexibilität für Mitarbeiter und Unternehmen

Unter dem Motto „Ist Zeitarbeit noch zeitgemäß?“ stand kürzlich eine FDP-Veranstaltung in Salzgitter. Dr. Christoph Kahlenberg, Manager Randstad Akademie Arbeitsmarktprojekte, war als Gastredner eingeladen und machte deutlich: Zeitarbeit ist mehr als zeitgemäß. Auf einem sich schnell wandelnden Arbeitsmarkt bietet sie nicht nur Unternehmen Flexibilität, sondern auch Arbeitnehmern Sicherheit. 

FDP Veranstaltung unter dem Motto „Zeitarbeit“

FDP Veranstaltung unter dem Motto „Zeitarbeit“

Zeitarbeit war Thema beim FDP-Treffen in Salzgitter: (v. l.) Jens Neubert (FDP-Bundestagskandidat), Gabriele König (FDP-MdL), Ralf Ludwig (FDP-Kreisvorsitzender), Dr. Christoph Kahlenberg (Manager Randstad Akademie Arbeitsmarktprojekte) und Heike Feldkamp (Branchmanagerin Randstad Salzgitter)

Zeitarbeit bietet Flexibilität

Der Vortrag fand im Rahmen des traditionellen Steckrübenessens des FDP-Kreisverbands in Salzgitter statt, an dem auch Gabriela König (Mitglied des niedersächsischen Landtags, FDP) teilnahm. Sie hob in ihrem Grußwort die Bedeutung von Zeitarbeit für den Wirtschaftsstandort Deutschland hervor. „Zeitarbeit bietet Unternehmen die dringend notwendige Flexibilität, die sie brauchen. Bei der Arbeitnehmerüberlassung handelt es sich um ein klassisches Arbeitsverhältnis, die Zeitarbeitnehmer sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt mit allen Rechten und Pflichten wie andere Arbeitnehmer auch.“

Arbeitnehmerüberlassung: Aufklärungsarbeit ist gefragt!

Mediale Aufmerksamkeit erlangte das Thema „Zeitarbeit“ im Herbst, als der Bundestag die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG)  beschloss. Diese sieht zwei Kernelemente für die Zeitarbeit vor:

- Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten
- Equal Pay nach neun Monaten

Ralf Ludwig, Kreisvorsitzender der FDP in Salzgitter, nahm das zum Anlass, um generell das Beschäftigungsmodell Zeitarbeit genauer zu beleuchten. „Es gilt in erster Linie Aufklärungsarbeit zu leisten. In Gesprächen mit Wählern merken wir immer wieder, dass hier noch viel Informationsbedarf besteht“, so Ralf Ludwig.

Mit der Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten verspricht sich die Politik eine steigende Übernahmequote durch Kundenunternehmen. Das widerspricht jedoch den Erfahrungen von Randstad in der Praxis. Gibt es im Einsatzbetrieb offene Stellen, werden die Zeitarbeitnehmer in der Regel schon vorher übernommen. „Aber nur wenn wirklich ein langfristiger Bedarf besteht, entscheiden sich unsere Kunden zur Übernahme. Daran wird auch das Gesetz in der gelebten Praxis nichts ändern“, so Dr. Christoph Kahlenberg.

Verschiedene Gründe für die Zeitarbeit

Der Manager Randstad Arbeitsmarktprojekte gab in seinem Gastvortrag einen Überblick über die Bedeutung von Zeitarbeit für den Arbeitsmarkt. Für Wiedereinsteiger, zum Beispiel nach der Elternzeit oder der längerfristigen Pflege von Angehörigen, bietet die Zeitarbeit gute Einstiegschancen zurück in den Arbeitsmarkt.

Das Beschäftigungsmodell erfüllt nicht nur die Flexibilitätsanforderungen von Unternehmen, sondern auch die von Bewerbern und Mitarbeitern. Denn die Gründe, warum sich Kandidaten für die Zeitarbeit entscheiden, sind ganz vielfältig. So gibt es zum Beispiel Bewerber, die gezielt eine Beschäftigung für den Übergang suchen, oder andere, die verschiedene Unternehmen kennenlernen und Erfahrungen sammeln möchten.

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