Können Allergien wie Heuschnupfen zur Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters führen?

Endlich Frühling, die Sonne scheint und alles erwacht langsam wieder zum Leben. Während sich viele darüber freuen, dass die Bäume grün werden, beginnt für jeden Fünften in Deutschland die Zeit der Quälerei. Triefende Nase, brennende, juckende Augen und allgemeine Mattheit – Heuschnupfen in seiner vollen Pracht. Doch kann sich der Heuschnupfen-geplagte Mitarbeiter arbeitsunfähig melden? Was viele Arbeitgeber nicht wissen: Allergien wie Heuschnupfen dürfen nicht verharmlost werden. Denn leidet ein Mitarbeiter unter besonders starken Symptomen, gelten für ihn die gleichen Regelungen wie bei anderen Krankheitsfällen. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht jedoch nicht, wenn der Arbeitnehmer aufgrund seiner allergischen Symptome nicht den Arbeitsweg auf sich nehmen kann oder regelmäßige Arztbesuche für medizinische Behandlungen der Allergie erforderlich sind. Bestehen Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Allergie, so liegt die Beweislast beim Arbeitgeber.