Der Bedarf an Fachkräften ist nach wie vor hoch. Wie setzen sich Unternehmen in diesem „War for Talents“ – dem Kampf um Talente – erfolgreich gegen die Konkurrenz durch? Wie schaffen sie es, Bewerber mit hohem Potenzial gezielt anzusprechen und zu gewinnen?

Gezielte Bewerberansprache im Recruiting

Wen wir suchen, bestimmt, wo wir suchen

Wer von “der Bewerberin” oder “dem Bewerber” spricht, begeht schon einen Fehler: Die Zielgruppe ist nicht definiert. Dabei wird durch eine festgelegte Zielgruppe nicht nur bestimmt, wen eine Stellenanzeige ansprechen soll, sondern auch, wo sie dies tut. Denn wie wir nach Jobs suchen und welche Kanäle uns besonders interessieren, richtet sich nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Berufserfahrung und mehr.

  • Mitarbeiter zwischen 45 und 64 Jahren nutzen vermehrt den öffentlichen Arbeitsvermittlungsservice bei der Jobsuche.
  • Mitarbeiter mit höherem Bildungsstand nutzen Suchmaschinen häufiger als Mitarbeiter mit mittlerem oder niedrigem Bildungsstand.
  • Männer nutzen eher persönliche Beziehungen bei der Jobsuche als Frauen.

Wer solche Einsichten mit dem Anforderungsprofil für eine Stelle abgleicht, schafft einen entscheidenden Vorteil bei der Suche nach  passenden Kandidaten.

Karriereseiten vs. Jobsuchmaschinen vs. Jobbörsen

Die Diskussion ist so alt wie die Online-Jobsuche selbst: Welche Plattformen versprechen den meisten Erfolg bei der Kandidatensuche? Zur Auswahl stehen klassische Jobsuchmaschinen, die das Internet nach Stellenangeboten durchforsten, sowie Jobbörsen, auf denen Stellen ausgeschrieben werden, und die Karriereseiten der Unternehmen selbst. 

Auch hier gilt: Für eine zielgerichtete Ansprache reichen allgemeine Kennzahlen nicht. Erfolgreiche Recruiter sind in der Lage einzuordnen, welche potenzielle Reichweite die Kanäle besitzen. Letztendlich ist die Definition der Zielgruppe entscheidend. Sie entscheidet über den Erfolg des Active Sourcing, also die aktive Bewerberrecherche und -ansprache.

Die Candidate Journey führt zum Ziel

Dort für die passenden Kandidaten sichtbar zu sein, wo diese nach Stellen suchen, ist die eine Sache. Das ist erst der Beginn des Prozesses, an dessen Ende eine Bewerbung stehen soll. Den Weg dorthin beschreibt die sogenannte Candidate Journey. Sie ist angelehnt an den Marketing-Begriff Customer Journey, der die Stationen eines potenziellen Kunden vom ersten Kontakt bis zum Kauf beschreibt. Die Candidate Journey umfasst die Reise eines interessierten Arbeitnehmers bis zum Vorstellungsgespräch, manchmal auch darüber hinaus. Dazu gehören eine ansprechend gestaltete Stellenanzeige, ein einfach zu bedienender Bewerbungsprozess – möglichst digital und ohne viele Klicks – schnelle Reaktionszeiten und ein persönlicher Kontakt zum Unternehmen.

Eine ansprechende Candidate Journey zu entwickeln, ist keine leichte Aufgabe. Randstad Deutschland bietet individuelle Personallösungen für Unternehmen an, die an der Schnittstelle zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ansetzen. Die Experten bei Randstad nutzen ihre langjährige Expertise und digitale Innovationen, um die menschliche Interaktion in den Mittelpunkt zu stellen und jedem Bewerber eine persönliche Erfahrung zu bieten. Wir nennen das human forward.