Der erste Tag in einem neuen Job ist nicht nur für den neuen Mitarbeiter eine Herausforderung. Auch der Arbeitgeber kann vieles falsch machen. Dabei ist ein gut vorbereiteter Start essentiell. Für beide.

Neuer Job, neue Kollegen, neue Herausforderungen. Damit der Beginn der Zusammenarbeit erfolgreich wird, muss sich aber nicht nur der neue Mitarbeiter besonders vorbereiten. Auch der Arbeitgeber sollte die Einarbeitungsphase genau planen.

Erfolgt die Einarbeitung nur ungenügend oder überhaupt nicht, kann das signifikant negative Auswirkungen auf die Produktivität und Arbeitsatmosphäre insgesamt haben. Ein neuer Mitarbeiter, der die internen Prozesse, Abläufe und Qualitätsstandards nicht kennt, kann sich nicht umfassend und effektiv einbringen. Mehr noch, bestehende Mitarbeiter müssen oftmals die Fehler des neuen Kollegen korrigieren. Das kostet Zeit, die nicht für die eigentliche Arbeit zur Verfügung steht. Der Ärger über den neuen Kollegen ist da praktisch vorprogrammiert. Daher gilt, auch wenn die Einarbeitung für alle zunächst Mehrarbeit bedeutet – es lohnt sich. Je besser sie vonstatten geht, desto eher kann der neue Kollege seine Aufgaben übernehmen.

Doch was genau kann für eine gute Einarbeitungsphase getan werden? Die Einarbeitung sollte mit allen betroffenen Mitarbeitern besprochen werden. Es sollte jedem klar sein, welche Inhalte vermittelt werden sollen. Checklisten, welche die Inhalte genau festhalten, können hierbei hilfreich sein. Auch sollte überlegt werden, in welchen Projekten der neue Mitarbeiter involviert werden kann, um sich möglichst schnell im Unternehmen zu integrieren und zu etablieren.

Auch der Arbeitsplatz sollte entsprechend eingerichtet sein. Das heißt, Passwörter, Zugänge und E-Mail-Adresse müssen eingerichtet sein. Informationen über Arbeits- und Pausenzeiten, Krankmeldungen, Urlaubsanträge sollten zusammengefasst und gut verständlich aufbereitet sein.

Und natürlich darf eine offizielle Begrüßung und Vorstellung des neuen aber auch der bestehenden Mitarbeiter nicht fehlen. Jedem sollte klar sein, wofür der neue Kollege zuständig sein wird und welchen Beitrag er zum Erfolg des Unternehmens leistet.