Schulklasse besucht Randstad in Eschborn

Am 02. November besuchte die Schulklasse, die sich bei der Aktion "Chef für 1 Tag" um den Chefposten bei Randstad beworben hat den Unternehmenssitz in Eschborn. Die Schülerin Lilly Valentina Schlosser schildert die Eindrücke, die bei der Klasse hängengeblieben sind:

Richard Jager zusammen mit der Klasse

„Wie ist es eigentlich, ein Chef zu sein?“ – Diese Frage hat sich der Leistungskurs Politik & Wirtschaft der Marienschule Limburg vor einigen Wochen im Rahmen der Aktion „Chef für 1 Tag“ gestellt. Dabei lernten sie ein exzellentes Beispiel als Chef kennen – den Randstad CEO Richard Jager haben die Jugendlichen gleich liebgewonnen. Dass das Unternehmen Randstad den Kurs nach dem Auswahlverfahren zu einem Besuch in der Zentrale in Eschborn eingeladen hat, war schon im Vorhinein eine positive Überraschung für den Kurs. Dem kamen sie am Freitag, dem 2. November 2018 nach und waren nach einer langen Anreise froh, im Randstad Gebäude von Fr. Helene Schmidt begrüßt worden zu sein. Die Firmenzentrale von Randstad ist ein beeindruckend großes Exemplar im Vergleich zur alltäglichen, doch etwas kleineren Schule in Limburg. Gleich war erneut die tolle und entspannte Atmosphäre zu spüren, die auch schon beim Besuch von Richard Jager an der Marienschule ein großes Thema war. Bevor der eigentlich geplante Tagesablauf richtig beginnen konnte, platzte Richard Jager in den Konferenzraum, um jedem Besucher die Hand zu schütteln. „So ist er eben – kommt kurz rein, sagt hallo und weg ist er wieder.“, bemühte sich Personalleiter Andreas Bolder, den roten Faden seines Vortrags nach dieser überraschenden Unterbrechung wiederzufinden.

Schülerin mit Richard Jager

Randstad stellt sich vor

Nicht nur viele Fakten rund um das Thema Personalleitung blieben den Schülerinnen und Schülern im Gedächtnis, sondern auch die Persönlichkeiten der Referenten – alles passt zum positiven Eindruck, den der Konzern bei den jungen Erwachsenen hinterlassen hat. Die Funktionen der Werbung, denen man alltäglich begegnet, aber dennoch noch nie derartig analysiert wurden und faktische Zahlen des Unternehmens behalten sich die Schülerinnen und Schüler als lehrreiche, spannende Informationen, die in der bevorstehenden Berufs- aber auch Alltagswelt eine Rolle spielen werden. Was die Schülerinnen und Schüler ebenfalls begeistert, ist die familiäre Atmosphäre des Unternehmens. Die Mitarbeiter gehen liebevoll und freundlich miteinander um, wobei es keine Rolle spielt, ob man nun dem CEO, dem Ableitungsleiter oder dem Auszubildenden gegenübersteht.

Treffen mit dem CEO

Der Talk mit Richard Jager war zudem eine weitere Begeisterung Begegnung für die Jugendlichen. „Eine unglaubliche Persönlichkeit“ lässt eine Schülerin das Treffen Revue passieren. Nett, aufgeschlossen und ehrlich schätzt ihn der Kurs nach dieser Fragerunde ein. Nachdem über den Aktienwert des Unternehmens, die wöchentliche Agenda des CEOs, aber auch über den Unterschied zwischen einer Zeitarbeitsfirma und eines herkömmlichen Unternehmens gesprochen wurde, gab Richard Jager den Juniorchefs einige Tipps mit auf den Weg. Er appelliert, immer das zu tun, was jeden einzelnen individuell glücklich und vorallem Spaß macht. Mit Freude mache man seinen Job mindestens doppelt so gerne und doppelt so gut. Richard Jager überzeugte die Schülerinnen und Schüler mit einem persönlichen Statement: „Ich glaube nicht, dass Geld glücklich macht, aber ich glaube sehr wohl, dass kein Geld unglücklich macht.“

Die Schüler im Gespräch mit Richard Jager

Intensiver Austausch mit Randstad Mitarbeitern

Aber nicht nur mit dem CEO über seine Geschäfte zu sprechen, sondern auch einmal aus dem Blickwinkel der Führungsetage über die Frankfurter Skyline zu schauen, erweckte im ein oder anderen Schüler Interesse daran, sich mit der Position eines CEO auseinanderzusetzen.

Während des leckeren Mittagessens der Kantine kamen die Schülerinnen und Schüler neben den vorherigen Referenten auch mit Auszubildenden und Studenten ins Gespräch. Während die Auszubildenden zum Kaufmann für Marketingkommunikation von ihren Aufgaben der Homepagegestaltung und Interner Kommunikation fachsimpelten, sprachen einige Schülerinnen und Schüler mit einem dualen B.A. Student für Kommunikationswissenschaften. So gelang den Jugendlichen ein Austausch von Erfahrungen aus erster Hand, die sicherlich bei der weiteren Planung des eigenen Bildungsweges helfen können. Auch die Führungspersonen tauschten angeregt ihre Gedanken mit Schülerinnen und Schülern aus, wobei sie auch für den ein oder anderen Lacher sorgten.

Workshop "Zukunft des Bewerbermarktes"

Nach dem Mittagessen stand auch schon der letzte Programmpunkt dieses Tages auf der Agenda. Thorsten Bachert hat einen Workshop zum Bewerbermarkt der Zukunft vorbereitet. Er forderte zunächst die Schülerinnen und Schüler, indem er sie bat, ihre persönlichen Fähigkeiten zu notieren, und anschließend darüber zu diskutieren, wie die Arbeitswelt sich in Zukunft verändere – ein Thema, welches gerade die Schülerinnen und Schüler brennend interessierte. Durch die vielen verschiedenen Wünsche, die jeder einzelne Jugendliche nach seinem Abitur hat, wurde ihnen bewusst, wie viele Möglichkeiten ihnen offenstehen. Dennoch konnte Thorsten Bachert den zukünftigen Arbeitnehmern erklären, welche Kompetenzen in Zukunft eine große Rolle spielen werden. Dazu gehören unter anderem Empathie, Optimismus und Frustrationstoleranz.

Den Konzern Randstad einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und die eigenen Einschätzungen zu hinterfragen, war für die Jugendlichen eine spannende Erfahrung. Dabei ging es vordergründig um Fragen, die man sich als Jugendliche/r eigenständig selten bis gar nicht stellt. Der Slogan „human forward.“, unter dem Randstad als gesamtes Unternehmen handelt, trifft aus Sicht des Kurses vollständig auf das Kennengelernte zu. Allen voran wünscht sich jedes Kursmitglied in Zukunft einen Vorgesetzten, der derartig bodenständig und offen mit seiner Position umgeht, wie Richard Jager es tut. Er ist ein Chef, wie jeder Arbeitnehmer sich einen Chef wohl wünschen würde. Durch ihm ist dem Kurs klar geworden, dass ein CEO neben Fachkompetenzen auch eine gewisse Aura und Empathie haben sollte, um letzten Endes ein wirklich guter Chef zu sein.

Über die Autorin

Lilly Valentina Schlösser ist angehende Abiturientin an der Marienschule Limburg. Mit dem Politik- und Wirtschaftsleistungskurs der Stufe 12 hat sie Richard Jager, CEO von Randstad Deutschland, in Eschborn besucht und ihre Eindrücke hier festgehalten.