Wer Weihnachtsgeld bekommt, der freut sich auf die Gehaltsabrechnung gegen Ende des Jahres. Das zusätzliche Geld macht sich bei vielen Arbeitnehmern auf dem Bankkonto gut und unterstützt die festlichen Vorbereitungen. Doch wer bekommt Weihnachtsgeld und wer nicht?

Feste Grundlage oder freiwillige Leistung?

Die gute Nachricht für alle Arbeitnehmer, die in ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag bzw. in der Betriebsvereinbarung die Zusatzzahlung zugesagt bekommen: Sie erhalten die Jahressonderzahlung jedes Jahr. Für den Rest ist das Weihnachtsgeld als freiwillige Leistung des Arbeitgebers anzusehen. Das bedeutet, der Arbeitnehmer muss das Weihnachtsgeld nicht jedes Jahr auszahlen. Allerdings dürfen Arbeitgeber die Zahlung in einem Jahr nicht einfach einbehalten, wenn sie auf freiwilliger Basis über mehrere Jahre regelmäßig die Sonderzahlung vergütet haben.

Höhe des Weihnachtsgeldes

Wie hoch das Weihnachtsgeld ist, entscheiden Arbeitgeber frei. Der Betrag kann beispielsweise 60 Prozent des Monatslohns betragen oder aber auch ein volles Monatsgehalt wert sein. In Sachen Versteuerung des Weihnachtsgeldes ist die Lage klar: Wie auch sämtliche andere Zahlungen des Arbeitgebers, so unterliegt auch das Weihnachtsgeld der Einkommenssteuer.