Digitale Tools und virtuelle Meetings gehören heute zum beruflichen Alltag vieler. Worauf es ankommt, wenn der Arbeitsplatz hauptsächlich im digitalen Raum stattfindet? Auf die mediale Präsenz. Da heißt es häufig kreativ sein, um mit dem Business Profil im Netz positiv aufzufallen: Emojis mit Mundschutz, lustige Bilder aus dem Internet oder animierte Avatare. All diese Bilder sind sicherlich lustig und machen den medialen Auftritt des Einzelnen individueller, sie eignen sich aber nicht als business-konformes Profilbild.

Mit diesen fünf Tipps treten Sie bei Kollegen, im Intranet, bei Kunden und auf öffentlichen Plattformen wie LinkedIn und Xing individuell und trotzdem seriös auf.  

1. Sich zum Netzwerk passend präsentieren

Das optimale Profilbild sollte business-konform sein. Es zeigt den Menschen, die Sie kontaktieren möchten, wer hinter Ihrem Namen und Ihrem Bild steckt. Ein No-Go sind Urlaubsbilder oder persönliche Social Media Bilder, wie sie zum Beispiel auf Instagram zum Einsatz kommen. 

2. Alternativen zum Portrait sind möglich

Wenn Sie sich nicht mit einem Portrait zeigen möchten, eignet sich zum Beispiel eine einfarbige Grafik oder Sie verzichten einfach auf ein Bild. Unsere Empfehlung lautet, wo möglich auf vollständige Anonymität zu verzichten. Denn wer sein Gesicht zeigt, weckt Vertrauen. 

3. Wirkung auf den Betrachter bedenken

Nur weil alles möglich ist, ist noch nicht lange alles perfekt geeignet. Stellen Sie sich einfach folgende Frage: Wie kommt mein Bild beim Gegenüber an? Wenn Sie sich in die Rolle Ihres Gegenübers versetzen wird oft deutlich, was business-konform ist und was nicht. Welchen Anspruch und welche Erwartungen haben Sie an den Online-Auftritt Ihres eigenen Netzwerkes?

Tipps für das perfekte Profilbild in Business Netzwerken gibt's bei Randstad

4. Professionell auftreten

Ihr Profilbild ist neben dem Namen das Erste, was Ihr Gegenüber von Ihnen sieht. Das Bild muss keineswegs vom Profi-Fotografen stammen, sollte jedoch ein Mindestmaß an Professionalität vorweisen. Schließlich repräsentieren Sie sich damit nicht nur selbst, sondern auch Ihr Unternehmen. So gelingt das optimale Profilbild auch ohne tiefgreifendes Fotografie-Know-How:

  • Tageslicht ist immer das natürlichste Licht, um Bilder zu machen. Vermeiden Sie Über- oder Unterbelichtung. 
  • Wählen Sie einen neutralen Hintergrund. Schließlich stehen Sie im Vordergrund und nicht Ihr kontrastreicher Hintergrund. Je neutraler, desto besser. 
  • Nicht jeder kennt Sie. Wenn mehrere Personen auf dem Bild zu sehen sind, ist es schwierig zu erkennen, wer Sie sind. Zeigen Sie sich solo. 
  • Kleidung kann das Erscheinungsbild beeinflussen. Wählen Sie dezente Farbtöne ohne auffällige Muster. Das Bild wirkt ruhiger und stimmiger. 
  • Sie stehen im Fokus. Tippen Sie beim Fotografieren auf den Bildschirm Ihres Smartphones, um den Fokus optimal auszurichten.
  • Zeigen Sie sich von ihrer besten Seite. Probieren Sie alle Positionen aus und entscheiden Sie welche am besten wirkt – frontal, Halbprofil oder Dreiviertelprofil. 
  • Abschließend folgt der vielleicht wichtigste Tipp: Lächeln Sie – das wirkt immer sympathisch!

5. Bildnachbearbeitung durchführen

Auch die Bildnachbereitung zählt: Passen Sie ggf. den Bildausschnitt an. Indem Sie Belichtung, Schatten und den Kontrast verändern wirkt das Bild lebendiger. Gehen Sie sparsam mit Filtern um. Wählen Sie nur solche, die Sie natürlich erscheinen lassen. Snapchat oder Instagram Filter sind ebenso ungeeignet wie Avatare  aus dem Internet. 


Nutzen Sie die Tipps und Tricks doch direkt für Ihr nächstes Profilbild und rechnen Sie mit einer positiven Reaktion, denn: Der erste Eindruck zählt!

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