Tipps zum Wiedereinstieg nach Arbeitslosigkeit

Nach einer sehr langen Pause kann der Weg zurück ins Berufsleben holprig sein. Damit der Wiedereinstieg in den Job gelingt, sollte zunächst die persönliche Situation betrachtet werden. Gerade nach längerer Arbeitslosigkeit stellt sich die Frage, ob eine Umschulung eventuell sinnvoller als die Rückkehr in den erlernten Beruf ist. Im Laufe der Digitalisierung verändern sich Berufsbilder immer wieder und neue Arbeitsfelder werden geschaffen. Informieren Sie sich umfassend über Berufe, die zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passen. Wer den beruflichen Wiedereinstieg nach längerer Arbeitslosigkeit plant, kann in der Regel eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen.

So unterstützt die Agentur für Arbeit den Wiedereinstieg

Die Bundesagentur für Arbeit, umgangssprachlich oft noch als Arbeitsamt bezeichnet, unterstützt Berufsrückkehrer mit Beratungsgesprächen und verschiedenen Maßnahmen. Die Förderung von Langzeitarbeitslosen umfasst einen Lohnkostenzuschuss für Arbeitgeber nach dem Teilhabechancengesetz. Darüber hinaus übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für ein berufsbegleitendes Coaching und eine Weiterbildung ganz oder teilweise. Deutschlandweit werden Qualifizierungen angeboten, um Wiedereinsteiger auf den aktuellen Stand im erlernten Beruf zu bringen. Empfehlenswert sind Bewerbungscoachings, wie sie zum Beispiel von Randstad angeboten werden. Die Coachings werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Agentur für Arbeit gefördert.

Rückkehr in den alten Beruf oder Umschulung?

Nach längerer Arbeitslosigkeit kann es notwendig sein, die eigenen Kenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen, da sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt stetig wandeln. Die Agentur für Arbeit fördert notwendige Qualifizierungen, auch in Fällen, in denen kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. In einem Beratungsgespräch wird geklärt, ob diese oder eine andere Fördermaßnahme für den Wiedereinstieg in den Beruf in Frage kommt.

In einigen Branchen ist der Wandel der Anforderungen immens, zum Beispiel im IT-Bereich. Wer sich während der Arbeitslosigkeit nicht auf dem aktuellen Stand gehalten hat, muss vor dem Wiedereinstieg einiges nachholen – oder sich neu orientieren. Eine Umschulung kann auch aus anderen Gründen sinnvoll sein, zum Beispiel wenn die Lage auf dem Arbeitsmarkt für den erlernten Beruf nicht rosig aussieht. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, als Quereinsteiger ein neues Tätigkeitsfeld zu erobern.

Sprungbrett für den Wiedereinstieg nach der Arbeitslosigkeit

Die Jobsuche müssen Wiedereinsteiger nicht allein bewältigen, sie können Vermittler einschalten und sich zum Beispiel an die Arbeitsagentur wenden. Darüber hinaus bietet sich das Sprungbrett Zeitarbeit für den Wiedereinstieg nach der Arbeitslosigkeit an. Randstad vermittelt Jobs mit vielen Vorteilen, wie einer tariflichen Vergütung, der Vertretung durch einen bundesweiten Betriebsrat und kostenlosen Online-Kursen zur Weiterbildung. Berufsrückkehrer werden häufig von Kundenunternehmen übernommen, wenn sie sich im Job bewiesen haben. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten, um Ihre Chancen auf einen schnellen Wiedereinstieg in den Job zu erhöhen.

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Eigeninitiative als Schlüssel zum Erfolg

Beim Wiedereinstieg in den Beruf nach längerer Arbeitslosigkeit ist Eigeninitiative gefragt. Statt auf Angebote zu warten, können Sie auch Initiativbewerbungen schreiben. Ältere Arbeitslose haben es besonders schwer, wenn sie nach einem Job für den Wiedereinstieg suchen. Wer über 50 Jahre oder älter ist, muss bei der Bewerbung überzeugen, dass er trotz – oder gerade wegen – seines Alters ein Gewinn für das Unternehmen ist. Flexibilität und die Bereitschaft zur Fortbildung erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.