Die Bewerbungsunterlagen sind abgeschickt. Dann heißt es warten. Endlich - die ersehnte Einladung zum Vorstellungsgespräch trudelt in Ihr Postfach. Ein Grund zur Freude? Oder kämpfen Sie mit der Nervosität, weil sie nicht wissen, was sie erwartet? Diese Tipps helfen Ihnen bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

1. Bereiten Sie sich gut vor

Im Vorstellungsgespräch geht es nicht nur darum, sich selbst zu präsentieren. Es kommt auch darauf an, Ihrem Gegenüber Interesse an der Stelle zu vermitteln, auf die Sie sich beworben haben. Deshalb sollten Sie das Unternehmen genau kennen, für das Sie arbeiten möchten. Um sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten, sollten Sie Ihren Vortrag mehrmals vor dem Spiegel üben und dabei Ihren individuellen Facetten und Fähigkeiten herausstellen. Die bleiben bei Ihrem Gegenüber eher haften als abgespulte Fakten aus Ihrem Lebenslauf.

2. Achten Sie auf Ihren Auftritt

Der erste Eindruck ist entscheidend. Freundliche Umgangsformen und Pünktlichkeit sind selbstverständlich. Auch das Outfit zählt: Mit gebügeltem Hemd oder Bluse in gedeckten Farbtönen und schlichter Hose oder Rock sind Sie auf der sicheren Seite. So signalisieren Sie, dass Sie die Spielregeln und Erwartungen im Berufsleben kennen und befolgen. Auch später beim Berufseinstieg ist es wichtig, sich an den im Unternehmen geltenden Dresscode zu halten. Später können dann individuelle Accessoires hinzugefügt und alles zu einem persönlichen Outfit kombiniert werden.

3. Üben Sie Ihre Antworten

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ und „was sind Ihre größten Schwächen?“ – das sind klassische Fragen im Bewerbungsgespräch. Antworten darauf lassen sich gut vorbereiten, sollten aber nicht auswendig gelernt klingen. Als Bewerber haben Sie das Recht, die Beantwortung von unerlaubten Fragen, etwa nach der Familienplanung, der Religion oder Parteizugehörigkeit, abzulehnen. Befürchten Sie Nachteile für die eigene Bewerbung, dürfen Sie sogar die Unwahrheit sagen, sollten es aber gut abwägen. Tabuthemen sind kein Grund, beleidigt zu reagieren. Besser ist es, immer freundlich zu antworten und sich schon vorhern bestimmte Antworten zu überlegen.

4. Haken Sie nach, aber richtig

Um welchen Job es auch geht, bei einem sind sich alle einig: Das Warten auf die Rückmeldung nach dem Vorstellungsgespräch gehört zu den unangenehmsten Phasen des Bewerbungsprozesses. Gewöhnlich sprechen Unternehmen mit mehrere Kandidaten und entscheiden sich nach reiflicher Überlegung. Wirkt es zu aufdringlich, wenn Sie sich in Erinnerung bringen? Eine kurze Mail am nächsten oder übernächsten Tag, um sich für das gute Gespräch zu bedanken, ist die richtige Taktik. Etwa zehn Tage nach dem Gespräch kann in einem Telefongespräch das Interesse noch einmal unterstrichen werden. Außerdem ist dann die Frage erlaubt, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

 

Randstad Bewerbungsratgeber

Sie wollen mehr erfahren? Der Randstad Bewerbungsratgeber liefert Ihnen alle wichtigen Tipps, Vorlagen und Informationen rund um den Bewerbungsablauf! Nutzen Sie praktische Muster-Dokumente, Checklisten und Profi-Tipps für Ihre schriftliche Bewerbung und erfahren Sie, auf was Sie im Bewerbungsgespräch achten müssen.