40 Jahre Randstad

31. Oktober 2008

Randstad feiert 2008 sein 40-jähriges „Deutschland-Jubiläum“. 1968 in Düsseldorf gegründet, ist Randstad heute der Marktführer in Deutschland. Vom Büro in der Telefonzelle bis zum E-Commerce gab es viele Veränderungen in den vergangenen vier Jahrzehnten.

Die Zeitarbeit wurde, wie so Vieles, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Amerika erfunden. Zwei Anwälte aus Milwaukee suchten händeringend Ersatz für eine Sekretärin. Dabei merkten die beiden, dass es in vielen Firmen Engpässe beim Personal gab – die Lösung: Zeitlich befristete Überlassung von Arbeitskräften. Die Idee war geboren. Sie gründeten das erste Zeitarbeitsunternehmen – man schrieb das Jahr 1948.

Fahrrad und Telefonzelle
1960 eröffnete Frits Goldschmeding das „Uitzendbureau Amstelveen“ in Amsterdam. Er und sein Studienfreund gründeten die Firma noch während ihres Wirtschaftsstudiums und betrieben sie von Goldschmedings Küchentisch aus. Ausgestattet mit einem Fahrrad, ihrem Knowhow und einigen Flyern, die Werbung für ihr Unternehmen machen sollten, machten sie ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der Zeitarbeit. Der Radius, in dem die beiden agierten, war gerade mal so groß, dass man alle Kunden bequem mit dem Fahrrad erreichen konnte. Telefonate erledigten die beiden von einer Telefonzelle aus. Ihr erster Auftrag kam vom Automobilkonzern FIAT, der eine zweisprachige Sekretärin suchte. Der erste Zeitarbeitnehmer war erfolgreich vermittelt. Ende des Jahres 1960 verzeichneten die Geschäftspartner einen Umsatz von neun Gulden – umgerechnet ca. zwei Euro.

Nach einigen Jahren war die Firma so erfolgreich, dass das Büro in die nächste größere Stadt zog, Rotterdam. Es wurde beschlossen, den Namen „Uitzendbureau Amstelveen“ in „Uitzendbureau Randstad“ umzuändern. Dabei ist Randstad die Bezeichnung für das Ballungsgebiet Rotterdam, Amsterdam, Utrecht und Den Haag. Im Jahr 1966 wurde erstmals über ein Randstad Logo diskutiert. Unternehmensgründer Frits Goldschmeding stellte sich ein einfaches, rundes Symbol vor – weil rund sympathisch und freundlich ist.

Weil es aber schon so viele simple Symbole gab, wurde für das Wort „Randstad“ eine spezielle stilisierte Buchstabenvariante ausgesucht. Der Anfangsbuchstabe „R“ wurde als Kleinbuchstabe für das Logo verwendet. Das Hinzufügen des gespiegelten kleinen „Rs“ gab dem Logo jedoch erst die richtige „Ausgewogenheit“ und visualisiert bis heute, dass Randstad ein Bindeglied zwischen Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen ist. Eine weitere positive Assoziation soll dadurch ausgelöst werden, dass man in dem Logo jemanden sieht, der einen mit offenen Armen willkommen heißt.

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