Arbeitssicherheit: Hier lauert die Gefahr

11. Juli 2017

Hätten Sie’s gewusst? Kugelschreiber gehören zu den gefährlichsten Gegenständen am Arbeitsplatz.

Die gute Nachricht zuerst: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle zurückgegangen. Und zwar gab es 2016 insgesamt 424 Unfälle mit Todesfolge. Doch auch wenn die Zahl gesunken ist, sind es noch immer 424 zu viel. 

Nun die weniger erfreuliche: Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist 2016 gestiegen. Das sind die Unfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben. So die aktuellen Zahlen der Statistik zum Unfallgeschehen am Arbeitsplatz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). 

Ein Großteil dieser Arbeitsunfälle passiert verhaltensbedingt – oft aus Unachtsamkeit, die schwere Folgen haben kann. Oder wussten Sie, dass in Deutschland pro Jahr 300 Menschen durch Kugelschreiber sterben? Und das als Arbeitsunfall, denn wie oft kauen wir gedankenverloren auf unserem Stift herum? Wenn man genauer darüber nachdenkt ziemlich oft am Tag. Eben dieses unaufmerksame Verhalten kann zu bösen Arbeitsunfällen führen. 

Verschiedene Statistiken geben an, dass der größte Gefahrenpunkt am Arbeitsplatz – egal ob Büro, Werk oder Baustelle – der Fußboden ist. Viele Arbeitnehmer rutschen aus oder stürzen so sehr, dass sie (mindestens drei Tage) arbeitsunfähig sind und der Arbeitsunfall demnach – nach der allgemeinen Unfallversicherung – meldepflichtig ist. 

Blickt man auf die Wochentage, dann ist der Montag der Tag, an dem statistisch betrachtet die meisten Unfälle geschehen. Der Grund: Gedanklich befinden sich die meisten Arbeitnehmer montags noch im Wochenende. Das heißt sie sind montags noch unaufmerksamer als sonst.

Was geschieht nach einem Arbeitsunfall

Im unglücklichen Falle eines Arbeitsunfalls muss sich der Mitarbeiter von einem der Durchgangsärzte behandeln lassen. Dieser wird von der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse bestimmt. Warum das so ist? Das liegt daran, dass diese Ärzte eine besondere Ausbildung zur Begutachtung von Arbeitsunfällen haben. 

Ist der Mitarbeiter mehr als drei Tage arbeitsunfähig oder verunglückt er gar tödlich, muss der Arbeitgeber den Arbeitsunfall bei der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse melden. 

Arbeitsunfälle vorbeugen

Bei Randstad hat die Sicherheit der Mitarbeiter allerhöchste Priorität. Im Video werden die vier wichtigsten Punkte der Arbeitssicherheit behandelt: Arbeitsplatz, Persönliche Schutzausrüstung, Arbeitsmedizinische Vorsorge und Unterweisung.

Bleiben Sie aufmerksam, setzen Sie sich mit den Geräten, Maschinen und Arbeitsschritten auseinander und erkennen Sie mögliches Gefahrenpotential. Und achten sie auch auf die Sicherheit Ihrer Arbeitskollegen! Bleiben Sie gesund! 

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