Bewerber sind wie Konsumenten - Tipps für die Personalsuche

13. April 2018

Mit der Digitalisierung kommen auf HR-Abteilungen von Unternehmen immer neue Anforderungen zu. Wer heute neue Fachkräfte einstellen möchte, muss die Personalsuche anders angehen als noch vor ein paar Jahren. Warum es hilft, den Bewerber als Konsumenten zu betrachten, lesen Sie hier.

Personalsuche: Den Bewerber als Konsumenten betrachten

Ein potenzieller Kandidat ist immer auch ein Konsument mit gelernten Erwartungen und Verhaltensweisen. Auch bei einer Stellenanzeige erwartet der Bewerber eine ansprechende und genaue „Produktbeschreibung“:

  • Was macht die Attraktivität der Stelle aus?
  • Welche Aufgaben erwarten den neuen Mitarbeiter?
  • Wo liegen die Vorzüge der Position?
  • Welche Verantwortung bringt die Stelle mit sich?

Bis zum Job durchläuft ein Bewerber mehrere Phasen

Mit einer Stellenbeschreibung allein ist der Kandidat aber noch nicht überzeugt. Auch hier hilft der Vergleich mit dem Konsumenten. Bis dieser ein Produkt kauft, legt er einen bestimmten Weg zurück: Suche im Internet, Vergleichsportale, Empfehlungen bei Bekannten einholen, etc. Ähnlich ist es beim Bewerber. Er durchläuft verschiedene Phase auf dem Weg zum neuen Job. Bei dieser Reise kommt es zu verschiedenen Berührungspunkten mit dem Unternehmen, z.B.

  • Google-Suche
  • Stellenanzeige in einer Jobbörse
  • Unternehmenswebsite
  • Social Media
  • Arbeitgeberbewertungsportale
  • Soziale Businessnetzwerke

Unternehmen müssen Bewerber begleiten

Für HR-Abteilungen ist es wichtig, den Kandidaten bestmöglich auf dieser Reise zu begleiten und an den sogenannten Touchpoints präsent zu sein. Personaler müssen Werbung für „ihr Produkt“, ihre offene Vakanz machen. Das setzt voraus, dass Recruiter ihre Zielgruppe genau kennen und wissen, wo sie im Internet nach Informationen suchen.

Analog zum E-Commerce, wo es für jedes Produkt eine sehr genaue Käufer-Zielgruppendefinition gibt, muss bei einer vakanten Position eine exakte Kandidaten-Zielgruppe definiert werden. Davon abhängig ist die Auswahl der einzelnen Recruiting-Kanäle. So lassen sich Maßnahmen fokussierter aufsetzen und Streuverluste vermeiden.

Einfache Bewerbungsprozesse erhöhen Erfolgschancen

Ziel ist es, dass der Kandidat sich am Ende auf die Stelle bewirbt. Dabei gilt aber: Wie im Online-Handel, wo mit einem Mausklick das Produkt in den Warenkorb gelegt wird, möchten Bewerber einfach Bewerbungsprozess. Auch hier werden einfache Tools und guter Service immer relevanter.

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