Extrapunkte für den Nachwuchs

31. August 2009

Sponsoring mal ganz anders: Wie es geht, zeigen drei Initiativen aus Bamberg, Berlin und Hamburg.

2007 waren sie Deutscher Meister. In diesem Jahr schieden sie erst im Halbfinale aus: die Brose Baskets. Ein erfolgreicher Basketball-Bundesligaclub aus Bamberg, der immer ganz vorn mitspielt. Und Club und Spieler engagieren sich nicht nur beim Sport, sondern auch in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen – gemeinsam mit Randstad. 

Ohnehin Sponsor der „langen Kerle“, beteiligt sich der Marktführer im deutschen Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft jetzt seit rund einem Jahr gemeinsam mit den Basketballern an einem ganz besonderen Projekt: BasKIDball. Dahinter steht ein offenes Angebot für Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren in der Region um Bamberg und Nürnberg, die dem herausragenden Schirmherrn der Aktion, Dirk Nowitzki, heute schon nacheifern. Unter Anleitung von erfahrenen Jugendtrainern können die kleinen und größeren Ballkünstler viel lernen. Über den Sport, aber auch für die Schule.

Ende Juli besuchte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg das innovative Sozialprojekt. Nowitzki begrüßte gemeinsam mit seinem Mentor und Ideengeber Holger Geschwindner den Minister in der Erlöser-Schule und informierte ihn über BasKIDball. „Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es immer schwer war, Hallen zu finden, in denen man trainieren kann. Aber toll ist auch die schulische Unterstützung. So was hätte ich früher auch gerne gehabt“, so der prominente Korbjäger.

Nach der offiziellen Vorstellung des Projekts ging der Wirtschaftsminister mit Nowitzki zum gemeinsamen Korbwerfen in die Halle. Beide beantworteten außerdem die Fragen der Jugendlichen und trugen sich ins Gästebuch ein. Guttenberg schrieb: „Ich bin begeistert von der Initiative. BasKIDball muss weltweit Schule machen.“

Unterstützung nicht nur beim Sport

Wichtig ist die Betreuung der Jugendlichen über den Sport hinaus. „Darum gibt es ein begleitendes Angebot, bei dem Pädagogen bei der Hausaufgabenbetreuung helfen und auch sonst auf die kleinen und großen Probleme der Kinder und Jugendlichen eingehen“, weiß Olaf Nieselt, District Manager Bayern Nord bei Randstad. Die Begeisterung ist groß, vor allem, wenn bei einem ausverkauften Bundesligaspiel die jungen Talente von Randstad Trikots mit dem Logo ihrer Idole überreicht bekommen.

Social Sponsoring heißt das Konzept hinter dem Engagement. Der Gedanke ist, nicht nur werblich Sportsponsoring zu betreiben, sondern es wird ernsthaft ein sozialer Zweck verfolgt: „Wir wollen zeigen, dass wir unserer gemeinschaftlichen Verantwortung gerecht werden“, sagt Nieselt. „Sport ist ein gutes Medium, die jungen Leute zu begeistern und sie zu bewegen, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen.“ Bei der Gelegenheit hat außerdem schon mancher Schüler die Chance ergriffen, sich um einen Praktikumsplatz bei Randstad zu bewerben oder einmal ins Berufsleben hineinzuschnuppern.

Als Unternehmen seiner Verantwortung bewusst sein

Sponsoring mit sozialem Engagement ist] bei Randstad fest mit der Unternehmensphilosophie verankert und geht weit über die reine Logopräsenz hinaus. Randstad setzt einen Fokus auf Engagements, bei denen man sich aktiv einbringen kann und nachhaltige Ergebnisse erzielt. So ist Randstad Mitglied der Berliner Freunde, einer Initiative des Fußballclubs Hertha BSC und der Stadt Berlin, und unterstützt mit Partnern aus der Wirtschaft Berliner Kinder und Jugendliche. Gemeinsam leisten sie einen Beitrag, um den Kids Chancen zu eröffnen und deren Potenziale zu entfalten.

„Hamburger Weg“ wiederum nennt sich eine Sponsoring-Initiative des Hamburger Sport-Vereins (HSV) und namhafter Hamburger Unternehmen unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust. Bis zum Jahr 2011 sollen insgesamt elf Partner, die der Stadt eng verbunden sind, diesen Weg gemeinsam beschreiten. Als einer der größten Arbeitgeber der Hansestadt zeigt auch Randstad seine Verbundenheit zu den Bürgern und zum Fußball. Da in diesem Jahr der Schwerpunkt des „Hamburger Weges“ neben der Sport- besonders auf der Familienförderung liegt, werden ganz besonders Initiativen unterstützt, die sich um die Zukunftschancen von Kindern mit Migrationshintergrund kümmern.

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