Happy Birthday Eisenach!

30. Juni 2008

Jubiläumsfeier bei Randstad in Eisenach - Dank Randstad boomt die Industrie in der Region Eise­­nach. Allein im letzten Jahr hat der Personaldienstleister rund 800 neue Stellen in Thüringen ge­schaffen, 500 weitere sollen folgen. Die Bilanz zum zehnjährigen Jubiläum kann sich sehen lassen.

Zum Ende des Jahres kommt das Thema wohl in jedem Unternehmen wieder auf: Die Weihnachtsfeier. Doch wie sieht die arbeitsrechtliche Lage bezüglich der Durchführung aus? Gibt es eine Verpflichtung und was gibt es zu beachten?

Auch wenn eine Weihnachtsfeier in vielen Unternehmen schon Tradition ist, eine Verpflichtung zur Durchführung gibt es nicht. Der Arbeitgeber kann selbst entscheiden, ob eine Feier auch im aktuellen Jahr wieder ausgerichtet wird. Weihnachtsfeiern sind jedoch eine gute Gelegenheit sich außerhalb des Arbeitsalltags zu treffen und gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Solche Events haben in der Regel einen positiven Einfluss auf die Motivation und sind eine schöne Geste der Wertschätzung. Und das gemeinsame Erlebnis lässt das Team noch enger zusammenwachsen.

Zudem kann eine Weihnachtsfeier für den Arbeitgeber auch steuerliche Vorteile haben, denn bis zu einer gewissen Grenze können die Kosten für eine Betriebsfeier steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Veranstaltung alle Kriterien einer Betriebsfeier im Sinne des Einkommensteuergesetzes erfüllt. Diese liegen dann vor, wenn die Feier nicht außerhalb der Arbeitszeit stattfindet und grundsätzlich allen Mitarbeitern offen steht.

Daraus ergibt sich auch eine weitere Frage: Ist der Arbeitgeber verpflichtet alle Mitarbeiter zur Feier einzuladen? Mal abgesehen vom moralischen Aspekt, alle Mitarbeiter als Zeichen der Wertschätzung einzuladen, kann der Arbeitgeber tatsächlich ein Teilnahmerecht ausschließen. Dringende betriebliche Gründe, beispielsweise um eine Notfallversorgung sicherzustellen, können es jedoch erforderlich machen, Mitarbeiter von den Feierlichkeiten auszuschließen

„Vor zehn Jahren sah es hier in Eisenach noch etwas anders aus”, so begann der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, Prof. Dr. Christian Juckenack, seine Rede anlässlich des zehnjährigen Jubiläumsfestes der Randstad Niederlassung Eisenach. Er gratulierte der Niederlassungsleiterin Kathrin Fischer herzlich zu den Erfolgen der vergangenen Jahre. Und die können sich auch sehen lassen: Allein im letzten Jahr hat Randstad rund 800 neue Stellen in Thüringen geschaffen, 500 weitere sollen demnächst folgen. „Besonders erfreulich dabei ist, dass über 75 Prozent der neuen Mitarbeiter vorher arbeitslos waren und durch Randstad, teilweise über qualifizierte Fortbildungen, wieder in feste Arbeitsverhältnisse gekommen sind“, sagt Kathrin Fischer. Zum Jubiläumsfest am 28. Mai 2008 kamen viele Kunden der Randstad Niederlassung und erfreuten sich an den positiven Zahlen und am guten Essen, das die Auszubildenden eines Bildungsträgers aus Eisenach vorbereitet hatten.

Mit Zeitarbeit können Unternehmen atmen

Der Staatssekretär zeigte sich hoffnungsfroh über die Situation in Eisenach: „Bei vielen Dingen mussten wir zwar bei Null angefangen, weil sie nicht mehr sanierungsfähig waren. Inzwischen boomt die Industrie in der Region Eisenach aber und daran hat Randstad einen großen Anteil. Im nächsten Jahr haben wir 20 Jahre Wiedervereinigung, der Arbeitslosenanteil in der Region ist immer noch deutlich zu hoch, aber wir haben viel geschafft. Dabei geht es nicht nur um die Verschmelzung von Ost und West, sondern auch um die Einheit Europas und dank der Globalisierung auch um die der ganzen Welt. Viele Unternehmen wollen mobil sein und gehen deshalb ins billige Ausland. Durch Zeitarbeit können regionale Betriebe atmen, sie haben die Möglichkeit sich zu vergrößern, wenn Aufträge da sind und sich zu verkleinern, wenn die Auftragsbücher mal nicht so voll sind.

Nicht auf den Lorbeeren ausruhen

Niederlassungsleiterin Kathrin Fischer bedankte sich in ihrer kurzen Rede bei allen ihren Mitarbeitern. 1998 waren es gerade einmal zwei Mitarbeiter, inwischen sind es zwölf. Fischer betonte auch, dass mit allen Unternehmen in der Region eine gute Zusammenarbeit bestünde und die Zeitarbeit inzwischen ein Instrument sei, das nicht mehr wegzudenken wäre. Steffen Kaminski, Randstad District Manager in Thüringen, betonte bei seinen Grußworten: „Wir möchten das Jubiläum nutzen, unser Versprechen an die Thüringer Landesregierung zu erneuern, auch in diesem Jahr wieder 500 Arbeitsplätze zu schaffen.“

Seit Eröffnung der Niederlassung in Eisenach ist Randstad für Arbeitssuchende, Jobwechsler und Berufsanfänger in der Innenstadt erreichbar. „In diesen Jahren haben wir sehr viele Menschen in interessante Einsätze bei namhaften Unternehmen der Region gebracht“, berichtet der District Manager und fährt fort: „Neben der sozialen Absicherung und einem gesicherten monatlichen Einkommen bietet eine Festanstellung auch Lebensperspektive und Motivation.“ Nach den kurzen Worten der Redner gab es viel Zeit für die Mitarbeiter der Randstad Niederlassung Eisenach, um mit ihren Kunden zu plaudern. Um auch mit den über 500 Mitarbeitern aus Eisenach zu feiern, gibt Randstad in diesem Jahr außerdem ein großes Sommerfest. Und wenn es dann genauso sonnig und heiß wie beim Jubiläumsfest wird, kann es nur ein tolles Fest werden.

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