How to use Randstad – Folge 5: Unbedenklichkeitsbescheinigung

5. März 2013

Kunden von Zeitarbeitsunternehmen haben Anspruch auf die sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen. Dahinter steht der verständliche Wunsch nach verlässlichen Informationen über Zahlungsmoral oder eventuelle Beitragsrückstände von Personaldienstleistern. Unternehmen, die wie Randstad und Randstad Professionals ihre Beiträge stets korrekt abführen und die Bescheinigung erhalten, haben dadurch einen Zuverlässigkeits- und Wettbewerbsvorteil.

Was wird denn hier grundsätzlich genau bescheinigt?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigungen bestätigen die ordnungsgemäße Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge und der Lohnsteuer – also ob für die bei der Krankenkasse gemeldeten Mitarbeiter im Kundeneinsatz gemäß den Beitragsnachweisen Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden. Als Dienstleister ist der Inhaber der Bescheinigung also in diesem Punkt „unbedenklich“, weil sich das Risiko der „Subsidiärhaftung“ für das Kundenunternehmen verringert.

Was ist unter dem Begriff „Subsidiärhaftung“ zu verstehen?

Subsidiärhaftung bedeutet, dass ein Kundenunternehmen von Personaldienstleistern (Entleiher) für Sozialversicherungsbeiträge (§ 28e Sozialgesetzbuch IV), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (§ 150 Sozialgesetzbuch VII) und Lohnsteuer (§ 42 d Einkommenssteuergesetz) „nachrangig“ oder „nachgeordnet“ – so der Wortsinn von „subsidiär“ – haften kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Dienstleister Insolvenz anmeldet. Denn grundsätzlich ist zwar das Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber verpflichtet, die genannten Beträge für seine Zeitarbeitnehmer zu entrichten. Erfolgt dies jedoch nicht, nicht mehr oder nicht ordnungsgemäß, haftet das Kundenunternehmen für den kompletten Zeitraum der Überlassung der Zeitarbeitnehmer.

Wer stellt diese Bescheinigung aus?

Seit 1. Februar 2013 hat das Institut für Zahlungssicherheit (IZS) diese Aufgabe für Randstad und Randstad Professionals übernommen. Das IZS fordert die erforderlichen Auskünfte im monatlichen Turnus bei allen Krankenkassen an und stellt diese im Internet – übersichtlich nach Monaten und Krankenkassen sortiert – zur Verfügung. Abrufbar sind die Auskünfte über den Link www.izs-institut.de/randstad.

Wo und in welcher Regelmäßigkeit kann ein Kundenunternehmen die Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten?

Kunden von Randstad und von Randstad Professionals können sich kostenlos auf www.izs-institut.de/randstad/registrierung als Abonnenten registrieren. Sie erhalten dann automatisch einen monatlichen Prüfbericht, in dem die Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Zahlungsauskunft integriert ist. Diese kann als pdf-Dokument ausgedruckt werden.

Welche Unternehmen können die Unbedenklichkeitsbescheinigungen verlangen?

Alle Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, sollten sich zur eigenen Absicherung die sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen vorlegen lassen. Geplant ist dies künftig auch für Bescheinigungen von der Berufsgenossenschaft und dem Finanzamt.

Warum bietet Randstad diesen Service an?

Wir bieten unseren Kunden maximale Transparenz und Sicherheit im Hinblick auf ihre Subsidiärhaftung in der Arbeitnehmerüberlassung und entlasten sie gleichzeitig administrativ. Am einfachsten und bequemsten für die Kunden ist es, wenn sie sich für den E-Mail-Service des IZS registrieren. Auf Wunsch erhalten sie dann jeden Monat einen Bericht mit allen Prüfungsergebnissen per E-Mail. Für unsere Kunden ist dieser Service selbstverständlich kostenlos.

Wer ist bei Fragen zur Unbedenklichkeitsbescheinigung mein Ansprechpartner bei Randstad?

Ihr jeweiliger Kundenbetreuer steht Ihnen bei Fragen mit ausführlicheren Details zur Seite.
 Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie außerdem auf unserer Homepage.

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