In kurzen Hosen ins Büro?

21. Mai 2015

Es ist Sommer in der Stadt und im Büro. Damit auch bei den heißesten Temperaturen in Sachen „Dresscode“ alles bügelglatt läuft, finden Sie nachfolgend einige anziehende Tipps und einen gewinnenden Ausblick in Richtung Feierabend.

Neuer Job, neue Kollegen, neue Herausforderungen. Damit der Beginn der Zusammenarbeit erfolgreich wird, muss sich aber nicht nur der neue Mitarbeiter besonders vorbereiten. Auch der Arbeitgeber sollte die Einarbeitungsphase genau planen.

Erfolgt die Einarbeitung nur ungenügend oder überhaupt nicht, kann das signifikant negative Auswirkungen auf die Produktivität und Arbeitsatmosphäre insgesamt haben. Ein neuer Mitarbeiter, der die internen Prozesse, Abläufe und Qualitätsstandards nicht kennt, kann sich nicht umfassend und effektiv einbringen. Mehr noch, bestehende Mitarbeiter müssen oftmals die Fehler des neuen Kollegen korrigieren. Das kostet Zeit, die nicht für die eigentliche Arbeit zur Verfügung steht. Der Ärger über den neuen Kollegen ist da praktisch vorprogrammiert. Daher gilt, auch wenn die Einarbeitung für alle zunächst Mehrarbeit bedeutet – es lohnt sich. Je besser sie vonstatten geht, desto eher kann der neue Kollege seine Aufgaben übernehmen.

Doch was genau kann für eine gute Einarbeitungsphase getan werden? Die Einarbeitung sollte mit allen betroffenen Mitarbeitern besprochen werden. Es sollte jedem klar sein, welche Inhalte vermittelt werden sollen. Checklisten, welche die Inhalte genau festhalten, können hierbei hilfreich sein. Auch sollte überlegt werden, in welchen Projekten der neue Mitarbeiter involviert werden kann, um sich möglichst schnell im Unternehmen zu integrieren und zu etablieren.

Auch der Arbeitsplatz sollte entsprechend eingerichtet sein. Das heißt, Passwörter, Zugänge und E-Mail-Adresse müssen eingerichtet sein. Informationen über Arbeits- und Pausenzeiten, Krankmeldungen, Urlaubsanträge sollten zusammengefasst und gut verständlich aufbereitet sein.

Und natürlich darf eine offizielle Begrüßung und Vorstellung des neuen aber auch der bestehenden Mitarbeiter nicht fehlen. Jedem sollte klar sein, wofür der neue Kollege zuständig sein wird und welchen Beitrag er zum Erfolg des Unternehmens leistet. 

In Japan haben es die Männer bei schwülen Temperaturen leicht: Ein Gesetz schreibt vor, dass sie ihre Sakkos ablegen müssen – damit im Gegenzug die Klimaanlagen nicht ständig auf Hochtouren laufen. 

Feinstrumpf und lange Anzughose

In Deutschland ist die Lage ganz anders. Hierzulande ist der Dresscode auch bei 30 Grad Hitze eher streng – zumindest in den Büros der klassischen Branchen. Aber selbst bei modernsten Unternehmen sind haarige Männerbeine in kurzen Hosen im Büro ein Ding der Unmöglichkeit. Lange Hosenbeine müssen sein und die Socken sollten so lang sein, dass auch bei übergeschlagenen Beinen keine Haut zu sehen ist.

Frauen haben es da etwas besser – Röcke sind deutlich luftiger als eine lange Anzughose, allerdings sind Feinstrümpfe ein Muss. Der Rock sollte mindestens bis zum Knie reichen und auch im Sitzen sollte nicht mehr als ein Viertel des Oberschenkels zu sehen sein. Die Schuhe sollten zumindest vorne geschlossen sein. Flip-Flops und Sandalen haben im Büro nichts zu suchen, ebenso Miniröcke sowie bauchfreie oder durchsichtige Oberteile. Spagetti-Träger sind tabu. Und auch Unterwäsche, die sich deutlich abzeichnet, sollte vermieden werden. Das gilt auch für die Unterhemden der Anzugträger – weiße Feinripps, die sich unter dem Hemd abzeichnen, sehen selten gut aus.

Farben

Es gilt die Faustregel: Je höher die Position, umso dezenter die Farbwahl. Von der Hierarchie hängt auch ab, wie lange das Sakko zum Beispiel in einem Meeting angezogen bleibt. Wenn der Ranghöchste sich auszieht, darf man nachziehen – vorher nicht. Dies gilt aber nur für firmeninterne Meetings – beim Kunden bleibt die Jacke immer über dem Hemd. An hellen Anzügen scheiden sich die Geister – zahlreiche Experten finden sie nicht allzu businesslike, andere finden sie für den Sommer in Ordnung. Frauen sollten sich im Büro quietschige Modefarben verkneifen, höchstens unter dunklen Blazern, als Farbakzent.

Locker werden nach Dienstschluss

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Foto: Nir Schindler/iStockphoto.com

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