Lösung für das Flexibilitäts-Dilemma

Personalarbeit im Unternehmen steht ständig vor neuen Herausforderungen. Randstad Inhouse Services hilft, sie besser zu bewältigen.

Vom 29. bis 31. Juli 2016 war wieder großes Formel 1 Rennen in Hockenheim. Die Formel 1 ist ein Teamsport, denn nicht nur die Fahrer haben einen Anteil am Erfolg, sondern auch die Ingenieure. Um Talente schon frühzeitig zu entdecken und zu fördern, haben Randstad und das Williams Martini Racing Team die Randstad Williams Engineering Academy ins Leben gerufen.

Einer der Schüler ist Devansh Dhard, der am Wochenende einen Blick hinter die Kulissen bei Williams werfen konnte und nun über seine ersten Erfahrungen mit der Academy berichtet.


Devansh Dhard im Wiliams Martini Racing Motorhome


Faszination Formel 1: präzise und detailreiche Ingenieurskunst

Randstad: Devansh, Du konntest bei der Formel 1 in Hockenheim live vor Ort und hautnah beim Williams Martini Racing Team dabei sein. Wie war das für Dich?

Devansh: Das war alles sehr beeindruckend. In die Boxengasse und ins Motorhome des Teams kommt man ja so nicht ohne Weiteres hin. Ich fand es spannend, Ingenieure von Williams kennenzulernen und ihnen Fragen zu stellen. Zum Beispiel wie sie zur Formel 1 gekommen sind. Als 16-Jähriger hat man normalerweise keinen direkten Zugang zu diesen Top-Leuten. Ich freue mich, hier Kontakte zu knüpfen.

Randstad: Was begeistert Dich am Ingenieurswesen und an der Formel 1?

Devansh: Das, was man als Ingenieur entwickelt, hat direkten Einfluss in der Praxis. Die Erfindungen bewirken etwas im realen Leben. Das finde ich unglaublich spannend. An der Formel 1 interessieren mich vor allen Dingen die Autos. Die Ingenieure dort arbeiten mit einer unglaublichen Präzision und viel Detailreichtum. Bei den Rennen geht es ja um 100stel Sekunden.


Die Randstad Williams Engineering Academy

Randstad: In der Randstad Williams Engineering Academy lernst Du viel über Technik und Ingenieurskunst in der Formel 1. Wie bist Du auf die Academy aufmerksam geworden?

Devansh: Das war über den Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“. Um in die Academy aufgenommen zu werden, musste ich durch ein Auswahlverfahren. Zum Beispiel in Kleingruppen Aufgaben lösen. Dazu gab es noch Auswahlgespräche. Im Rahmen der Weltmeisterschaft von „Formel 1 in der Schule“ in Singapur wurden dann die Kandidaten verkündet, die es geschafft haben. Dort aufgerufen zu werden war ein unglaubliches Gefühl.

Randstad: Wie läuft die Academy ab?

Devansh: Sie besteht aus verschiedenen Units. Ich logge mich auf der e-Learning Plattform der Academy ein und arbeite dann die einzelnen Lerneinheiten selbstständig durch. Die sind alle auf Englisch. Ein Ingenieur von Williams steht mir als Coach zur Seite. Mit ihm gehe ich dann die verschiedenen Lektionen noch einmal durch. Neben den theoretischen Inhalten bekommen wir auch Gelegenheiten, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.

Randstad: Die Lerneinheiten absolvierst Du neben der Schule. Wie aufwendig ist das?

Devansh: Für mich ist es gut machbar. Jeden Monat sind es ein paar Stunden, die ich für die Academy lerne. Am Ende eines Studienjahres steht eine Abschlussarbeit an. Die ist dann etwas aufwändiger.

Randstad: Was rätst Du anderen Jugendlichen, die auch einen Traum haben, den sie verwirklichen wollen?

Devansh: Es gibt einen Ausspruch von David Croft, Sportmoderator bei Sky: „Wherever you have come from, whatever your background, if you dream big enough and work hard enough, you can achieve absolutely anything in your life.”

Mehr Infos zur Randstad Williams Engineering Academy

Devansh ist der bislang einzige Schüler der Randstad Williams Engineering Academy, der aus Deutschland kommt. Randstad und Williams wählen aus den Talenten, die es bei der Weltmeisterschaft des Projekts „Formel 1 in der Schule“ unter die Besten geschafft haben, ihre Kandidaten aus.

Randstad bringt seine langjährige und umfangreiche Expertise im Bereich Arbeitsmarkt, e-Learning und Recruiting von Young Professionals ein. Experten des Personaldienstleisters unterstützen Williams unter anderem beim Auswahlverfahren, beraten die Teilnehmer dann später rund ums Thema Karriereplanung und bieten ihnen aufgrund der guten Kontakte zu zahlreichen Unternehmen Praktikumsmöglichkeiten an.

Schüler an MINT-Fächer heranführen

„Weltweit haben Unternehmen mit fehlenden Fachkräften in den MINT-Qualifikationen zu kämpfen. Nachwuchstalente schon so früh an ein einen technischen Beruf heranzuführen und auf ihrem Karriereweg zu begleiten, ist ein entscheidender Schritt gegen den Fachkräftemangel. Wir freuen uns, hierbei mit unserem Know-how zu unterstützen“, so Joost Schriever, Director international Marketing bei Randstad.

„Personaldienstleistungen“, das bedeutet bei Randstad mehr als nur ein schönes Schlagwort. Den Beweis tritt Randstad Inhouse Services an, kurz RIS genannt. Nach dem Prinzip „alles für einen Kunden“ werden Lösungen angeboten, die zu mehr Flexibilität im Personalbereich führen und gleichzeitig Produktivität und Qualität sicherstellen. „Wir wissen, dass vor allem große Unternehmen oft vor einem Flexibilitäts-Dilemma stehen“, sagt Olaf Harbert, Geschäftsführer Inhouse Services, Key Account Management und Spezialisierungen bei Randstad. „Auf der einen Seite sollen qualifizierte Mitarbeiter flexibel zum Einsatz kommen. Auf der anderen Seite müssen Qualität und Produktivität – und somit die Wirtschaftlichkeit – dauerhaft gewährleistet werden.“ 

So hat ein Unternehmen entweder sehr produktive Mitarbeiter, die dauerhaft an dem Arbeitsplatz eingesetzt sind, oder sehr flexible Personen, die bei Bedarf unterstützen. Hier fehlt dann die Erfahrung am Arbeitsplatz. Es entstehen dadurch erhöhte Einarbeitungskosten und letztendlich ein Defizit an Produktivität. Hier hilft Randstad Inhouse Services mit kompletten Lösungen aus einer Hand. „Wir haben die gesamte Infrastruktur, die den Einsatz von Zeitarbeit erst erfolgreich macht“, erklärt der Kölner Personalexperte. „Durch unser Pool-Management, das gesondert auf den Saisonverlauf und die Arbeitsplätze des Kunden abgestimmt ist, gelingt es uns, eine hohe Produktivität mit unseren Mitarbeitern zu erreichen und trotzdem die notwendige Flexibilität zu liefern“, so Harbert. Und er verspricht: „Wir sind in der Lage, das Flexibilitäts-Dilemma unserer Kunden zu lösen.“

Individuelle Konzepte für jeden Kunden

Wie das funktioniert? RIS stellt dem Kundenunternehmen speziell ausgebildete „Account Specialists“ zur Verfügung, die direkt in der Firma selbst für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich sind. „Wir sind in der Lage, die Prozesse individuell auf die jeweilige Kundensituation zuzuschneiden. So regeln wir zum Beispiel den Ablauf, wenn neue Mitarbeiter eingearbeitet werden, oder stellen per Qualifikationsmatrix sicher, dass auch in der Hochsaison genügend Mitarbeiter an den wichtigsten Arbeitsplätzen eingearbeitet sind.“ Ganz wichtig dabei: Es gibt bei RIS keine Standardlösungen, denn für jeden Kunden wird ein Konzept für den jeweiligen, individuellen Bedarf entwickelt. Geeignet ist dieses Angebot deshalb für alle Firmen, bei denen mindestens 30 Zeitarbeitnehmer regelmäßig im Einsatz sind.

RIS hilft aber auch sparen – dank des Pool-Managements. Das beweisen mittlerweile über 60 Fallbeispiele bei zufriedenen Kundenunternehmen. Firmen können Einarbeitungskosten von neuen Mitarbeitern reduzieren, weil durch die Bindung und individuelle Auswahl der] Beschäftigten die Fluktuation gesenkt, die Flexibilität aber erhöht wird. Dabei regelt das Pool-Management die Anpassung des Personaleinsatzes an die Produktionsplanung. „Zudem werden Synergien und unsere Kernkompetenzen genutzt. Alles das rechnet sich“, weiß Olaf Harbert.

Auf Wunsch übernimmt Randstad Inhouse Services im Unternehmen eine sogenannte Masterfunktion und damit auch die Verantwortung für die Mitarbeiter anderer Zeitarbeitsfirmen. „Wir messen in unserem Reporting Krankheitsquote, Fluktuation oder Besetzungsquote der Aufträge unserer Co-Partner, damit wir immer den am besten geeigneten Mitarbeiter für den jeweiligen Einsatz finden“, erklärt Harbert das Vorgehen. „Und wir sind natürlich auch in der Lage, Mitarbeiter von anderen Dienstleistern in unsere Zeiterfassung und unsere EDV-Tools mit einzubeziehen.“