Schatz, lass mich raten ...

12. Dezember 2011

Alle Jahre wieder gesellt sich neben die viel diskutierte Frage, wo gefeiert wird, ein ganz anderes Problem: Der Stolz, das richtige Geschenk gefunden zu haben, weicht schnell der ernüchternden Frage: Wie verpacke ich es, ohne den Absender augenscheinlich zu enttarnen?

Man könnte den Einpackservice im Kaufhaus nutzen, wären da nur nicht Aufkleber und Logos, die dem liebevoll ausgesuchten Geschenk eine unpersönliche Note verleihen. Es hilft also nichts, selbst ist der „Mann“ und mit ein paar kleinen Tipps wird auch für passionierte Bastelmuffel das Einpacken ein Leichtes:

Tarnen und täuschen

Dies ist das A & O. Wozu einpacken, wenn sofort zu erkennen ist, was verschenkt wird? Um den Beschenkten auf eine falsche Fährte zu locken, empfiehlt es sich, zum Beispiel mit Form und Größe zu spielen. Kleine Dinge wie Schmuck kann man gut ‚groß’ verpacken. Wählen Sie Formen, die ungewöhnlich sind: Eine Rolle lässt Kanten verschwinden, Stofftiere oder Kleidung dagegen machen sich gut in einem Karton.

Auch das Gewicht kann täuschen: Ein paar Steine im Karton beschweren Leichtes. Bei großen oder schweren Geschenke kann man ganz andere Wege gehen und beispielsweise antäuschen: Verpacken Sie nur ein Foto vom Geschenk oder übergeben Sie den leeren Karton, während der Inhalt einsatzbereit schon am richtigen Ort steht. Ein bisschen aufwendiger aber umso effektvoller ist eine Art Schatzsuche. Deponieren Sie an verschiedenen Orten Hinweise, wo das Geschenk zu finden ist oder worum es sich handelt. Gutscheine, die im Moment des Schenkens ja eher unpersönlich wirken, erhalten dadurch eine ganz besondere Note.

Verpackung

Bei der Verpackung ist der entscheidende Punkt zunächst die ‚Haltbarkeit‘: Das Papier mag noch so schön sein, fällt das Kristall beim Hochheben hindurch, ist nichts gewonnen. Wackellige Geschenke sollte man in der Verpackung fixieren, entweder durch Ausstopfen der Leerräume oder mit kleinen Klebepunkten.

Auch dem Geschenkpapier sollte man ausreichend Aufmerksamkeit widmen, denn das sieht der Beschenkte schließlich zuerst. Die gute Nachricht ist: Sie können nicht viel falsch machen! Geschenkpapier gibt es in unzähligen Varianten, die Sie mit ein bisschen Eigen-Kreativität auch noch ergänzen können. Kombinieren Sie beispielsweise verschiedene Geschenkpapiere, ein farbiges mit Druck als Basis und darüber eine durchsichtige Folie – da mit können Sie tolle Effekte zaubern.

Fehlt nur noch die Dekoration. Schleifen binden muss nicht sein. Eine fertige Schleife oder ein bunter Stern zum Aufkleben peppen jedes Paket auf. Eine besonders persönliche Note geben Sie dem Ganzen, indem Sie das Papier mit Fotos bekleben oder mit einem handschriftlichen Spruch verzieren. Hierfür darf das Geschenkpapier sogar ganz einfach sein: Klassisches Paketpapier oder eine Tagesszeitung reichen aus, wenn Sie mit einem individuellen Gruß versehen sind. Eine rote Rose auf schlichtem Papier, festgehalten durch eine einfache Kordel – das ist schnell gemacht und erfreut den Beschenkten schon bei der Übergabe.

Fassen wir zusammen, was Sie für ein schönes Geschenk brauchen

Das Geschenk (bitte Preis entfernen)
Eine Verpackung (Schachtel, Karton, etc.)
Füllmaterial oder Klebeband
Geschenkpapier
Dekoration (Schleifen, Bilder, ö.ä.)
Gute Laune

Und nun: Viel Spaß!

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