Serie Teil 2 „“Ich für Sie - – Geschichten aus der Randstad Arbeitswelt“

24. Juni 2013

Die Vielfalt der Tätigkeiten in einem Zeitarbeits-Unternehmen ist weit ausgeprägter, als der nüchterne Begriff es erwarten lässt. In einem eigenen Projekt mit dem Titel „Ich für Sie!“ der Region Süddeutschland bei Randstad sowie aus dem Bereich Arbeitsmarktprojekte der Randstad Akademie entstand eine Sammlung von Erfahrungsberichten, wie es sie so bisher nicht gegeben hat.

Die einzelnen Beiträge zeigen Chancen und Tätigkeitsfelder der Zeitarbeit für Bewerberinnen wie für Bewerber. Sie machen die Vielfalt der Tätigkeiten und die Wichtigkeit der Arbeit im Rahmen der Dienstleistung Zeitarbeit aus Sicht derer anschaulich, die sie täglich zu einem Teil ihres (Arbeits-)Lebens machen. Und sie führen zu Begegnungen mit Menschen, für die Dienstleistungsbereitschaft und Flexibilität etwas ganz Selbstverständliches ist. In dieser und den folgenden Ausgaben finden Sie an dieser Stelle Auszüge aus den Berichten.

Perspektiven auch ohne Ausbildung – ein Interview mit Abaz Maksuti


Der 28-jährige Abaz Maksuti ist seit Mai 2011 Mitarbeiter bei Randstad in Nürnberg. Bevor er bei Randstad anfing war er arbeitslos und nahm daher an einer von der Bundesagentur für Arbeit initiierten Weiterbildung zum Kunststoffschweißer teil. Randstad erteilte allen Teilnehmern für den Fall eines erfolgreichen Abschlusses der Maßnahme eine Einstellgarantie als Schweißer. Abaz Maksuti war einer dieser Absolventen und arbeitet seit der bestandenen Schweißerprüfung für Randstad.


Herr Maksuti, was haben Sie gemacht bevor Sie zu Randstad kamen?
Herr Maksuti: Unmittelbar davor war ich arbeitslos. Ich habe aber in meinem Leben bereits als Schlosserhelfer bei einer Firma in Bochum gearbeitet. Zuletzt habe ich verschiedene Helfertätigkeiten bei Unternehmen in Nürnberg durchgeführt.


Welche Ausbildung haben Sie?
Herr Maksuti: Leider gar keine. Ich habe eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker begonnen. Leider wurde ich auf Grund meines damals nicht dauerhaft gültigen Aufenthaltstitels nicht zur Prüfung zugelassen. Gerne hätte ich meine Ausbildung zu Ende gemacht.


Warum haben Sie sich bei einem Zeitarbeitsunternehmen beworben? Wie haben Sie zu Randstad gefunden?
Herr Maksuti: Randstad ist auf mich zugekommen, andernfalls hätte ich mich wahrscheinlich nicht beworben.


Randstad kam auf Sie zu? Wie kam es dazu?
Herr Maksuti: Da ich während meiner Arbeitslosigkeit nicht untätig herumsitzen wollte, habe ich an einer Weiterbildungsmaßnahme der Arbeitsagentur Nürnberg zum Kunststoffschweißer teilgenommen. Meine Ausbildung und bisherige Berufserfahrung haben mir geholfen, mich schnell in die Aufgaben eines Schweißers einzufinden.


Randstad unterbreitete dann allen eine Einstellgarantie, vorausgesetzt sie würden die Abschlussprüfung bestehen. Hierzu gab es eine Info-Veranstaltung. Ich war gleich überzeugt, dass das etwas für mich ist. Von da an habe ich mich im Unterricht noch mehr angestrengt.


Wie verlief die Weiterbildung?
Herr Maksuti: Insgesamt dauerte die Weiterbildung vier Wochen. Am Ende gab es eine Prüfung, bestehend aus einem praktischen, einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Der praktische Teil lag mir von Anfang an am meisten, aber ich konnte in allen Teilen bestehen.


Wie ging es nach der Weiterbildung für Sie bei Randstad weiter, hatten Sie direkt einen Einsatz in diesem Bereich?
Herr Maksuti: Ja, ich wurde – wie versprochen – als Schweißer eingestellt und arbeite seitdem für einen Kunden von Randstad.

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