iGZ: Für die Zeitarbeit stehen die Zeichen auf Aufschwung

11. Januar 2010

Wie viele andere Wirtschaftszweige hatte auch die Zeitarbeitsbranche 2009 teils große Einbußen hinzunehmen. Doch bessere Zeiten sind in Sicht, sagt der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Das Jahr 2009 war für viele Personaldienstleistungsunternehmen ebenso von den Auswirkungen durch rückgängige Mitarbeiterzahlen geprägt wie von erheblichen Einbrüchen bei den Kundenunternehmen. Für einige Zeitarbeitsunternehmen bedeutete die Wirtschaftskrise sogar das Aus.


Doch für die Zeit nach der Krise stehen die Prognosen gut. Die Zeitarbeit wird sich erholen. Die ersten Anzeichen dafür haben sich laut Matthias Stief, dem Regionalkreisleiter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) für den Bereich Oberbayern Nord und Niederbayern, bereits Mitte August bemerkbar gemacht.


Stief glaubt, Unternehmen, die bisher noch keine Zeitarbeitnehmer eingesetzt haben, würden im Falle sich bald wieder füllender Auftragsbücher diese Möglichkeit durchaus in Erwägung ziehen. Er sagt auch, dass es laut Expertenmeinung „bis 2011 in Deutschland bis zu einer Million Zeitarbeitnehmer geben wird“.


Besonders in den Bereichen Gesundheit, Dienstleistung sowie in den akademischen Berufen ist der Bedarf an Zeitarbeit gestiegen. Experten rechnen aufgrund des demographischen Wandels zukünftig auch hier mit noch mehr Einsätzen von Zeitarbeitspersonal.

investor relations