Bewerbungsverfahren im Wandel

26. Januar 2010

Die klassische Bewerbungsmappe hat so gut wie ausgedient. Online-Bewerbungen sind schon längst Standard. Ganze Websites zur Vorstellung der eigenen Person sind im Kommen.

Bereits 90% der deutschen Unternehmen, die auf der Suche nach neuem Personal sind, fordern in ihren Stellenausschreibungen die Bewerber auf, ihre Unterlagen per E-Mail zu schicken. Zumindest wird diese Möglichkeit heute fast immer angeboten und wird von den Bewerbern auch erwartet.

Die elektronische Bewerbung bedeutet für beide Seiten Zeit- und Kostenersparnis. Unternehmen können den Bewerbungsablauf schneller abwickeln und haben einen besseren Überblick über die ankommenden Daten. Manchmal werden jedoch nicht die kompletten Unterlagen – wie Lebenslauf und Zeugnisse – als Anhang mitgeschickt, sondern nur ein Link, der auf eine Website verweist, mit der sich der Bewerber darstellt.

Arbeitgeber bewerten Bewerber nicht mehr nur ausschließlich nach ihrem Lebenslauf und ihren Zeugnissen. Sehr viel aussagekräftiger und interessanter ist oftmals das „digitale Leben“ der Personen, die sich bewerben. Die Suche im Netz sollte für Personalleiter deshalb schon lange zum Auswahlverfahren ihrer zukünftigen Mitarbeiter dazu gehören. Und nicht selten finden sich dort pikante Informationen, die für die Einstellungsentscheidung ausschlaggebend sind.

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