Business-Videos sind schwer im Kommen: Ob als Unternehmensdarstellung oder als Recruiting-Mittel.

Einen Film guckt jeder gerne. Das haben sich wohl auch die Gründer von JobTV24 gedacht, als sie ihr Videoportal für Job und Karriere ins Leben riefen. JobTV24 ist in Europa der führende Produzent von Recruiting- und Unternehmensvideos. Geschäftsführer Dr. Rainer Zugehör stellte die Videoplattform in seinem Vortrag auf der Personalmanagement-Messe „Personal2010“ im April in Stuttgart vor.

Laut Dr. Zugehör haben im Jahr 2006 gerade mal 150 Unternehmen in Deutschland Recruiting-Videos für die Bewerbersuche genutzt – 2009 waren es schon mehr als 2.000 Unternehmen. 90% dieser Filme wurden von JobTV24 produziert. Ein großer Vorteil von Videos ist die gute Einprägung von Informationen in Verbindung mit Bildern und Ton.

Einerseits wählen Firmen bewegte Bilder, um sich vorzustellen, sogenannte Imagevideos. Auf der anderen Seite ist es eine Möglichkeit, potentielle Mitarbeiter anzusprechen: Es gibt Videos über die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber, Videos zu konkreten Stellenangeboten oder Videos über Angebote für Azubis und Hochschulabsolventen. Diese können bei JobTV24 veröffentlicht werden – das ist für Arbeitgeber und Stellensucher gleichermaßen ein Mehrwert.

Ein Unternehmen, das sich auf JobTV24 registriert, bekommt ein eigenes Unternehmensprofil. Dazu gehören ein Employer Branding im Web 2.0, Videopräsentation inklusive Einbindung der Filme in interaktive Stellenanzeigen sowie die Verknüpfung von Social-Media-Produkten wie YouTube, Twitter oder Facebook.

Auch auf der eigenen Website können Firmen Videos über sich selbst oder für das Bewerberrecruiting verwenden. So steigern sie die eigene Authentizität und Attraktivität nach außen. Wichtig ist, dass der Film inhaltlich und qualitativ gut ist und die Vorzüge des Unternehmens betont.

Die Einbindung der Videos in Online-Stellenanzeigen ist ebenfalls ein immer häufiger genutzter Weg, Bewerber anzusprechen. Gab es 2007 nur 8 Portale, die diese Möglichkeit anboten, konnte man 2009 bereits zwischen über 80 verschiedenen Anbietern wählen.