Gesündere Mitarbeiter in kleinen Büros

17. Mai 2010

Die Arbeitsbedingungen in Großraumbüros werden oftmals als unangenehm empfunden.

Sobald mehrere Personen in einem Raum zusammen arbeiten müssen, kommt es unweigerlich zu unterschiedlichen Meinungen bezüglich der äußeren Begebenheiten. Dem einen ist es zu warm, dem anderen zu kalt, es ist zu dunkel, zu hell oder zu laut. Eine Studie des Schweizer Staatssekretariats und der Hochschule Luzern im letzten Jahr ergab, dass sich Arbeitnehmer in kleinen Büros wohler fühlen. Dadurch steigt auch die Motivation und Produktivität des Einzelnen. Die Krankheitsrate in Großraumbüros ist im Vergleich deutlich höher.

Hauptgründe für die Abneigung gegenüber größeren Büros sind der Lärmpegel, die schlechte Luft und die Temperatur. Die Geräuschkulisse durch telefonierende oder sich unterhaltende Kollegen wird häufig als störend und ablenkend empfunden. Was für den einen die Wohlfühltemperatur ist, ist für den anderen unangenehm. Der eine braucht regelmäßig frische Luft, dem anderen zieht es, sobald ein Fenster geöffnet wird.

Es jedem Mitarbeiter 100-prozentig recht zu machen ist fast unmöglich. Doch ein Unternehmen kann einiges tun, um Arbeitsplätze attraktiver, gesundheitsbewusster und stressreduzierter zu gestalten. Allein die Einrichtung kleinerer Büros macht Arbeitnehmer auf lange Sicht zufriedener und leistungsfähiger. Das spart nicht zuletzt eine Menge Kosten, die aufgrund häufiger Fehltage von krankem Personal entstehen.

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