Schweinegrippe: Wie schützen Unternehmen ihre Mitarbeiter?

24. Januar 2011

Neue Fälle des H1N1-Erregers fordern Vorsichtsmaßnahmen im Betrieb – Personalabteilungen sollten vorbereitet sein.

Vor einem Jahr war sie in aller Munde – und dann genauso plötzlich wieder aus den Köpfen und den Medien verschwunden: Die Schweinegrippe. Doch in den letzen Wochen und Tagen treten erneut Fälle des Grippevirus auf, von dem man nicht einschätzen kann, wie er sich entwickelt und verbreitet.

Damit Unternehmen ihre Mitarbeiter und sich vor hohen Ausfallraten schützen, sind spezielle Maßnahmen ratsam und sinnvoll. Grundsätzlich sollten die Arbeitnehmer, beispielsweise durch Aushänge, auf bestimmte Verhaltensregeln zum Schutz vor Ansteckung aufmerksam gemacht werden. Hierzu gehören regelmäßiges gründliches Händewaschen, Vermeidung von zuviel Nähe zu anderen Menschen wie z. B. beim Händeschütteln, häufiges Lüften der Büroräume sowie Achtsamkeit auf eventuelle Symptome bei sich und bei anderen.

Wenn bestimmte Personen besonders gefährdet sind, weil sie womöglich einen Grippefall in der Familie oder Vorerkrankungen haben, bietet es sich für Unternehmen an, diese Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Auch die Freistellung für einen bestimmten Zeitraum kann in solchen Fällen helfen, den Arbeitnehmer bzw. die Kollegen zu schützen.

Zeigt ein Mitarbeiter während der Arbeit grippeähnliche Symptome sollte schnell gehandelt werden. Folgende Checkliste auf der Website von haufe.de/personal gibt einen Überblick über wichtige Maßnahmen zum richtigen Vorgehen im Betrieb.

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