Über drei Viertel der Deutschen, die einen Arbeitsplatz suchen, sehen aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation wenige Möglichkeiten.

„Arbeitsmarkt 2011 – Perspektive der Arbeitnehmer“ – so heißt eine aktuelle Studie der orizon GmbH. Und angesichts der momentanen Zuwächse der deutschen Unternehmen, könnte man meinen, für Arbeitnehmer seien die Perspektiven einigermaßen rosig. Doch beim Betrachten der Umfrageergebnisse entsteht ein anderes Bild.

Die Begründung liegt bei gut 25 Prozent der Befragten in der „schlechten Arbeitsmarktlage“. Andere sind der Meinung, dass ihre „persönlichen Eigenschaften“ (54,1 Prozent) oder ihr „hohes Alter“ (42,9 Prozent) die Ursache sind. „Mangelnde berufliche Qualifikation“ sehen nur 16,6 Prozent als eventuellen Grund an.

Immerhin wären 88 Prozent der Umfrageteilnehmer bereit eine Arbeitsstelle anzutreten, für die sie überqualifiziert sind  – sie sehen darin sogar größere Chancen, einen Job zu finden. Im Hinblick auf den derzeitig immer größer werdenden Fachkräftemangel in Deutschland sind diese Werte erstaunlich. Nach Meinung des orizon-Geschäftsführers, Dr. Marcus Opitz, ist die „strategische Aus- und Weiterbildung“ der Menschen ohne Arbeit dringend notwendig.