Ein-Mann-Unternehmer/innen sind ihr eigener Chef

18. April 2011

Immer mehr Deutsche gründen eine Ein-Mann-Firma – die einen, um aus der Arbeitslosigkeit zu kommen, die anderen, weil sie beruflich unabhängig sein wollen.

Laut dem Statistischen Bundesamt sind mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland ihr eigener Chef, ohne dass sie sich dabei um Mitarbeiter kümmern müssen: Sie betreiben eine Ein-Mann-Firma. Der Frauenanteil liegt hier bei annähernd 40 Prozent.

Einst legten die SPD und die Grünen mit der Ich-AG den Grundstein für den großen Erfolg dieser Form der Selbstständigkeit. Vielen konnte damit ein Weg aus der Arbeitslosigkeit beziehungsweise aus Hartz-IV gezeigt werden. Für andere war es die nötige Unterstützung, die sie brauchten, um die Idee ihrer eigenen Firma umzusetzen.

ZEIT ONLINE startete Ende des vergangenen Jahres eine Serie, in der zehn Wochen lange jede Woche ein Ein-Mann-Unternehmen vorgestellt wurde. Die Serie lief unter dem Titel Einzelkämpfer. Darunter waren zum Beispiel eine Tagesmutter, ein Personal Trainer oder ein Pastor, der selbstständig Hochzeits- und Beerdigungszeremonien abhält. Sie alle erzählen von ihrem Werdegang und ihren teils ganz unterschiedlichen Erfahrungen mit ihrer Selbstständigkeit. Eins haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie sind für jeden Auftrag und jeden Euro am Ende des Monats selbst verantwortlich.

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