Zeitarbeit leistete hohen Beitrag zum Aufschwung

5. August 2011

Der Mikrozensus zeigt es deutlich: Die Zahl der "atypisch" Beschäftigten, zu denen auch die Zeitarbeit zählt, stieg im Jahr 2010 auf über sieben Millionen an.

Unter atypischen Beschäftigungsformen versteht man befristete Anstellungen, Teilzeitjobs, geringfügige Beschäftigungen oder Zeitarbeit. Das Statistische Bundesamt teilte nach Auswertung des Mikrozensus mit, dass die Zahl der in diesen Formen Beschäftigten im vergangenen Jahr auf 7,84 Millionen angestiegen ist. Das war ein Zuwachs von 2009 auf 2010 um 243.000.  Dabei machten den Hauptanteil die Zeitarbeitnehmer aus. Sie waren es auch, die den wirtschaftlichen Aufschwung enorm unterstützten.

Insgesamt stieg die Zeitarbeit um 32,5 Prozent an. 742.000 Zeitarbeitnehmerinnen und -nehmer waren 2010 in Deutschland im Einsatz. Über 500.000 (zwei Drittel) davon waren unbefristet und sozialversicherungspflichtig beschäftigt, mit mindestens 21 Arbeitsstunden in der Woche. Die meisten in Zeitarbeit angestellten waren männlich (503.000) und zwischen 25 und 45 Jahre alt (419.000).

492.000 der Zeitarbeitnehmer haben einen Berufsabschluss. 96.000 sogar eine Meister- oder Technikerausbildung (beziehungsweise einen ähnlichen Fachschulabschluss) oder einen Abschluss an der Berufsakademie, der Fachhochschule oder der Universität. 152.000 Zeitarbeitnehmer sind ohne anerkannten Berufsabschluss.

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