Demotivierte Mitarbeiter gilt es zurückzugewinnen

19. August 2011

Um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu bleiben, muss die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter gefördert werden.

Das aktuelle Beispiel Deutsche Bahn zeigt es: Haben Mitarbeiter zu wenig Mitspracherecht, herrschen im Unternehmen starre Strukturen und lange Entscheidungswege oder sind Zielvorgaben völlig utopisch, dann sinkt die Leistung und auch die Bereitschaft, sich für den Arbeitgeber einzusetzen. Bei der Bahn sind das Ergebnis 70 Prozent demotivierte, frustrierte Mitarbeiter.

Finanzielle Anreize, um dem Frust in der Belegschaft entgegenzuwirken, sind als Motivationsschub meist nur von kurzfristigem Erfolg. Um Mitarbeiter dauerhaft auch emotional an das Unternehmen zu binden, muss in erster Linie auch die Führung dazu bereit sein, entsprechende Maßnahmen durchzuführen – und sich im ersten Schritt selbst darüber klar zu werden, was eigentlich das Ziel ist.

Im zweiten Schritt ist eine offene, ehrliche und direkte Kommunikation zwischen dem Management und den Mitarbeitern eine wichtige Grundlage für eine stabile Zusammenarbeit. Die Belegschaft braucht klare Aufgaben und muss erkennen können, wie wichtig ihr Beitrag für den Unternehmenserfolg ist. Zielvorgaben sollten klar definiert und erfüllbar sein – nur so werden sie motiviert angegangen. Außergewöhnliche Leistungen zu honorieren ist von Zeit zu Zeit durchaus fördernd und angemessen – soglange die Belohnung als Dankeschön und nicht als Köder genutzt wird.

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