Arbeitsmarkt Oktober 2011

7. November 2011

Durch die abnehmende Auftragslage wird für die kommenden Monate eine geschwächte Konjunktur erwartet.

Im Oktober entwickelten sich die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiterhin gut. Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit zwar leicht angestiegen, doch die Nachfrage nach Arbeitskräften war noch immer hoch.

So ist im vergangenen Monat auch die Arbeitslosigkeit (nicht saisonbereinigt) gesunken. Auf Westdeutschland bezogen bedeutete das einen Rückgang von 42.000 auf 1.876.000 im Vergleich zu September. Die Spanne zwischen den Bundesländern reicht von -2 Prozent (Schleswig-Holstein) bis
-15 Prozent (Baden-Württemberg). In Ostdeutschland ist die Arbeitslosigkeit um 17.000 auf 860.000 runtergegangen. Hier gab es einen Unterschied von -0,2 Prozent in Brandenburg bis -10 Prozent in Sachsen.

Insgesamt waren in Deutschland im Oktober 2.736.000 Menschen ohne Arbeit. Davon meldeten sich 607.000 bei der Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos. Auf der anderen Seite gaben 665.000 Personen an, eine neue Stelle gefunden zu haben. Zu September 2011 gab es hierbei einen Abgang von 13 Prozent.

Die Prognosen für die kommenden Monate lassen einen konjunkturellen Rückgang vermuten, der unter anderem auf die rückgängigen Auftragseingänge zurückzuführen ist.

Der Bericht zum Arbeitsmarkt im Oktober 2011 ist online bei der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.

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