Weihnachtsfeiern im Betrieb – mit dem Chef und mit den Kollegen – sind nicht jedermanns Sache – aber ist die Teilnahme daran Pflicht?

Bereits im November geht es los mit den Weihnachtsfeiern im Unternehmen, im Betrieb und in der Firma. Zwar werden sie vom Arbeitgeber organisiert und durchgeführt, um den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl der Belegschaft zu fördern und zu stärken – doch für Viele ist das Beisammensitzen, Essen und Trinken mit dem Vorgesetzten, dem Abteilungsleiter und natürlich den Kollegen kurz vor Jahresende nur ein unangenehmer Pflichttermin.

Doch ist es das tatsächlich, ein Pflichttermin? Wenn die Feier zu einem Zeitpunkt stattfindet, zu dem normalerweise noch gearbeitet wird, müssen die Mitarbeiter nicht daran teilnehmen. Sie dürfen stattdessen zwar auch nicht nach Hause gehen, aber sie haben die Wahl, weiter zu arbeiten und der Veranstaltung fern zu bleiben. Eine Nichtteilnahme an der betrieblichen Weihnachtsfeier ist nur dann gestattet (nach Absprache mit dem Vorgesetzten), wenn ein Arbeitnehmer statt zu feiern lieber arbeiten würde, er aber aufgrund der fehlenden (weil feiernden) Kollegen seine Tätigkeit nicht ausführen kann.

Findet die Feier außerhalb der Arbeitszeit statt, was in der Regel üblich ist, dann ist es keine Pflichtveranstaltung – jeder Arbeitnehmer darf frei entscheiden, ob er teilnehmen möchte oder nicht. Allerdings muss hier selbst entschieden werden, ob man aus Gründen der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und auch den Kollegen nicht doch mitfeiert. Die Feste, auf die man im Vorhinein am wenigstens Lust hat, werden meistens die Besten!