Zurück zum alten Arbeitgeber?

5. Dezember 2011

Macht es Sinn, frühere Mitarbeiter ein zweites Mal einzustellen – und worauf sollte dabei geachtet werden?

Kündigt ein Mitarbeiter seine Arbeitsstelle, dann sucht er entweder eine neue Herausforderung oder fühlt sich in seiner bisherigen Position beziehungsweise dem dortigen Umfeld nicht mehr wohl. Wird einem Mitarbeiter von Unternehmensseite aus gekündigt, dann gibt es unter Umständen Probleme hinsichtlich seines Verhaltens oder seiner Leistung. Doch egal, was der Grund für eine Kündigung letztendlich war: Ist es von Vorteil, einen ehemaligen Mitarbeiter erneut einzustellen?

War man als Arbeitgeber mit der Leistung des Mitarbeiters in der Vergangenheit zufrieden und hat man sich im Guten getrennt, dann spricht nicht unbedingt etwas dagegen, ihn wieder einzustellen – sofern es eine geeignete Stelle gibt. Der Mitarbeiter ist vielleicht sogar ein Glücksgriff: Er kann die während seiner Abwesenheit gesammelten Erfahrungen umsetzen und bringt mit seinem „neuen“ Blick auf das alte Unternehmen frischen Wind mit ein.

Kommt ein früher Mitarbeiter zurück ist es ratsam, die Erwartungen und Vorstellung aller Beteiligten um Vorfeld genau zu besprechen. Auf diese Weise können mögliche Unstimmigkeiten frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Oder eventuell zur Einsicht führen, von einer erneuten Einstellung doch besser abzusehen.

Bezieht sich der Wechselwunsch des kündigenden Mitarbeiters jedoch ausschließlich auf finanzielle oder aufgabenbezogene Gründe, so macht es als Arbeitgeber unbedingt Sinn, ihm frühzeitig ein entsprechendes Angebot vorzulegen – und ihn damit möglicherweise halten zu können.

Auf jeden Fall bietet es sich immer an, zu gutem Personal – auch wenn es das Unternehmen verlassen hat – Kontakt zu halten. Denn man sieht sich immer zweimal im Leben.

investor relations