Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze

12. Dezember 2011

Die Bildschirmarbeitsverordnung gibt an, welche Voraussetzungen ein Bildschirmarbeitsplatz erfüllen muss.

Viele berufstätige Menschen sitzen den ganzen Tag vor einem Bildschirm. Auf Dauer strengt das die Augen an, beeinträchtig den Bewegungsapparat, verursacht Kopf- und Nackenschmerzen oder fördert Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Um solchen Begleiterscheinungen vorzubeugen ist es beispielsweise ratsam, darauf zu achten, dass

  • der Bildschirm mindestens 45 cm, aber höchstens 60 cm vom Blickfeld entfernt steht
  • der obere Teil der Bildschirmfläche sich in Augenhöhe befindet, der untere ungefähr in einem 40-Grad-Winkel
  • die Tastatur – wenn möglich in einem 15-Grad-Winkel – neigbar ist
  • der Bürostuhl ebenfalls eine neigbare Rückenlehne (die die Wirbelsäule, besonders aber die Lendenwirbelsäule bestmöglich unterstützt), Armlehnen sowie fünf Rollengelenke für einen stabilen Stand hat
  • der Arbeitstisch eine Breite zwischen 60 bis 80 cm aufweist

Des Weiteren erleichtern eine Fußstütze, angemessene Beleuchtung (die Reflexionen auf dem Bildschirm verhindert und nicht blendet), ausreichend Bewegungsspielraum rund um den Arbeitsplatz sowie eine lärmreduzierte Büroatmosphäre die Arbeitsqualität deutlich.

Im Anhang der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten wurden die Anforderungen an entsprechende Arbeitsplätze zusammengefasst.

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