Arbeitszeitkonten nutzen Arbeitnehmern und Arbeitgebern

27. Februar 2012

Arbeitszeit, die individuell verwaltet werden kann, fördert Produktivität und Vertrauen.

Arbeitszeitkonten sind sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern beliebt. Die geleistete Zeit eines Mitarbeiters  wird auf einem Konto gespeichert, sodass er sie an anderer Stelle einlösen kann – zum Beispiel für Weiterbildung, Freizeit, ein Sabbatical oder sogar für den früheren Renteneinstieg.

Auch Arbeitgeber profitieren von der Zeiterfassung durch Arbeitszeitkonten: Unternehmen können durch entsprechende Modelle schneller auf Kunden- oder Marktanforderungen reagieren, ihre Mitarbeiter effektiver einsetzen, Kosten für Überstunden einsparen und in auftragsschwächeren Phasen das Risiko senken. Gleichzeitig steigen Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Ein Nachteil der Arbeitszeitkonten für den Arbeitgeber ist der höhere Verwaltungsaufwand, denn sie müssen bearbeitet und überwacht werden. Deshalb muss jedes Unternehmen individuell abwägen, ob Vor- oder Nachteile überwiegen.

Es gibt zahlreiche Arbeitszeitmodelle Die sogenannten Kurzeitkonten sind für maximal ein Jahr angelegt. Langzeitkonten hingegen ermöglichen langfristiges Zeitansparen. Ausprägungen sind unter anderem Jahresarbeitszeitkonten, Ampelkonten oder Lebensarbeitszeitkonten. Darüber hinaus wird auch zwischen Zeit- und Wertkosten unterschieden – der Arbeitnehmer kann entweder Zeit oder Einkommen anhäufen.

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