Mit Trainee-Programmen gute Fachkräfte finden

21. März 2012

Immer mehr Studienabsolventen möchten mit einem Traineeship in den Beruf starten – dafür setzen viele Unternehmen Master- und Diplomabschlüsse voraus.

Die Zahl der Unternehmen, die Trainee-Stellen anbieten, ist von 2010 auf 2011 leicht gesunken (von 86 auf 78 Prozent). Trotzdem stellen diese Programme für Firmen ein ideales Instrument zur Gewinnung qualifizierter Fachkräfte dar. Dieser Meinung waren 86 Prozent der Unternehmen, die an einer Studie der Haniel Gruppe zum Thema „Trainee-Programme“ teilnahmen.

Eingesetzt werden die Trainees hauptsächlich in den Bereichen Finance und Controlling (bei etwa 50 Prozent der befragten Unternehmen) sowie im Marketing oder in der Personalabteilung (bei jeweils circa 37 Prozent). Ein Traineeship dauert in der Regel 18 beziehungsweise 24 Monate.

65 Prozent der Unternehmen bieten ihren Trainees sogar an, die Inhalte und die jeweiligen Stationen ihres Trainee-Programms mitzubestimmen. So tragen beide Seiten den größtmöglichen Nutzen davon. Obwohl viele Trainee-Stellen (fast 40 Prozent) zunächst befristet sind, werden laut den Ergebnissen der aktuellen Studie, 93 Prozent der Berufseinsteiger im Anschluss an das Programm übernommen. Das ist einer der Gründe, weshalb viele Studienabsolventen ein Traineeship in Betracht ziehen: 94 Prozent der Befragten Studenten können sich vorstellen, auf diese Weise in den Beruf zu starten.

Allerdings sind die Unternehmen bei der Auswahl der Trainees wählerisch: Ein Bachelorabschluss ist manchen zu wenig, Master und Diplom werden bevorzugt. Die meisten Firmen wünschen einen Universitätsabschluss (41 Prozent) oder zumindest einen Fachhochschulabschluss (37 Prozent).

Die Studie wurde von Haniel in Kooperation mit der Managementberatung Kienbaum durchgeführt. Befragt wurden 406 Unternehmen sowie 355 Absolventen.

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