Mitarbeiter mit zu geringer emotionaler Bindung schaden dem Unternehmen

23. April 2012

Deutsche Arbeitgeber erleiden enormen finanziellen Verlust infolge der inneren Kündigung ihrer Mitarbeiter.

Das Beratungsunternehmen Gallup Deutschland führt fast jährlich eine Umfrage zur Arbeitnehmerzufriedenheit durch. Dabei wird anhand von zwölf Fragen an zufällig ausgewählte und telefonisch befragte Arbeitnehmer der Engagement Index ermittelt. Die Ergebnisse für das Jahr 2011 wurden im März veröffentlicht.

Die Umfrage ergab, dass von 100 Beschäftigten 14 Prozent eine hohe, 63 Prozent eine geringe und 23 Prozent gar keine emotionale Bindung zu dem Unternehmen haben, für das sie tätig sind. Mitarbeiter, die nicht emotional an ihr Unternehmen gebunden sind, hatten im vergangenen Jahr durchschnittlich 8,5 Fehltage. Die mit geringer oder hoher Bindung fehlten jeweils 5,4 beziehungsweise 5 Tage aufgrund von Krankheit oder Unwohlsein.

Keine oder eine geringe Bindung der Arbeitnehmer an ihr Unternehmen verursacht in Deutschland jährlich Kosten von 10,5 Milliarden Euro – und das ausschließlich aufgrund der Fehlzeiten von Arbeitnehmern. Und der Verlust, der durch die innere Kündigung der Beschäftigten entsteht, beläuft sich sogar auf 22 Milliarden pro Jahr.

Wie kann ein Unternehmen seine Mitarbeiter – insbesondere die jüngeren – im positiven Sinne stärker an sich binden? Hierzu ein paar Gedanken von Gundula Pabst, Projectmanager Social Media bei Randstad, in ihrem Blogbeitrag Jammern auf hohem Niveau.

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