Körpersprache: Mehr als tausend Worte

9. Mai 2012

Wir tauschen uns mit unseren Mitmenschen, darunter Mitarbeiter, Kollegen und Kunden, größtenteils durch nonverbale Kommunikation aus.

Blicke, Gesten, die Haltung der Hände, die Stellung der Füße, der Neigungswinkel des Kopfes – all das verrät unserem Gegenüber bereits eine Menge über unseren aktuellen Gemütszustand – ohne, dass wir auch nur ein Wort sagen und ohne, dass es uns bewusst wird. Ist unsere Körpersprache so verräterisch? Mitunter schon, denn auch „Äußerlichkeiten“, wie Frisur, Kleidung oder Stimmlage, gehören zur Körpersprache.

Besonders im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden ist eine positive Körpersprache nicht zu unterschätzen. Geht man freundlich auf andere zu und verwendet die passende Gestik und Mimik (weit geöffnete Augen, fester Händedruck, Füße leicht nach außen gestellt), dann nimmt man selbst brummigen Zeitgenossen erst einmal den Wind aus den Segeln.

Welche Verhaltensweisen sollten dagegen vermieden werden, möchte man einen Gesprächspartner von sich überzeugen? Zugekniffene Augen, ein weit zurückgelehnter Oberkörper, zu einem Spitzdach geformte Hände oder das Heben der Augenbrauen wirken schnell abwehrend und arrogant. Ein zusammengepresster Mund, um das Stuhlbein geschlagene Beine oder unnatürlich häufiges Auf- und Zumachen der Augen deuten auf Unsicherheit und Nervosität hin und kommen beim Gegenüber meist nicht gut an.

Das Süddeutsche Zeitung Magazin veröffentlicht die Rubrik Ein Interview ohne Worte. Dafür werden Menschen aus dem öffentlichen Leben befragt, die nichts sagen und nur anhand ihrer Körpersprache antworten. Das Ergebnis ist dennoch sehr aussagekräftig, denn wie heißt es doch so schön: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte.

investor relations