Hunde im Büro fördern Motivation und reduzieren Stress

29. Juni 2012

Immer öfter bringen Arbeitnehmer ihre Vierbeiner mit zur Arbeit – Bürohunde haben sogar bereits ihr eigenes jährliches Event.

Ungefähr 5,5 Millionen Hunde leben in Deutschland, und die meisten von ihnen haben ein Frauchen oder ein Herrchen, das berufstätig ist. Zwar besteht nicht immer die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen, doch hat so ein Vierbeiner sehr positiven Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -leistung  – und nicht nur auf die des Halters. Ein Hund verbessert durch seine Anwesenheit das gesamte Betriebs- und Arbeitsklima, die Mitarbeiter fühlen sich weniger gestresst, ihr Blutdruck sinkt und die Laune steigt. Dies bestätigte eine amerikanische Studie schon vor einigen Jahren.


Das Mitbringen von Hunden zur Arbeit ist gesetzlich erlaubt – solange der Vorgesetzte und die Kollegen damit einverstanden sind. Voraussetzung ist, dass der Hund stubenrein ist, seinem Besitzer gehorcht und er einen Platz bekommt, an dem er sich aufhalten kann und niemanden stört. Hat einer der Kollegen allerdings eine Hundehaarallergie oder große Angst vor den Tieren, dann sollte darauf unbedingt Rücksicht genommen werden und der Hund zuhause bleiben.


Auch der Deutsche Tierschutzbund spricht sich für den „Bürohund“ aus. Bereits zum fünften Mal organisierte er am 28. Juni 2012 den Aktionstag Kollege Hund. An diesem „tierischen Schnuppertag“ erlauben Unternehmen den Mitarbeitern ihre Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Die Aktion wird anscheinend sehr gut angenommen – von den Firmen, den Arbeitnehmern und natürlich den Hunden.
 

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