Randstad Arbeitsbarometer 2/2012: Beziehungen am Arbeitsplatz - Küssen verboten?

20. Juli 2012

Nette Kollegen sind den meisten Arbeitnehmern in Deutschland wichtiger als ihre Bezahlung.

Eine aktuelle Arbeitnehmerbefragung im Rahmen des Randstad Arbeitsbarometers beschäftigt sich diesmal mit folgenden Fragen: Welche Beziehungsformen gibt es am Arbeitsplatz und wie weit geht die Liebe der Beschäftigten zu ihren Büronachbarn, Teammitgliedern oder Mitarbeitern?

59 Prozent der Befragten treffen ihre Kollegen auch mal außerhalb der Arbeitszeit und fast ebenso viele sind mit Kollegen eng befreundet. Die große Mehrheit von 83 Prozent geht dabei nicht davon aus, dass diese Freundschaften ihre Arbeitsleistung beeinträchtigen. In rund 67 Prozent der Firmen gibt es neben platonischen Beziehungen auch öfter mal eine romantische Liaison. Auch diese hat laut 63 Prozent der Teilnehmer keinen Einfluss auf ihre Leistungsfähigkeit.

Insgesamt wird das Thema Liebe am Arbeitsplatz positiv bewertet. So denken nur 38 Prozent der Befragten, dass einer der beiden Verliebten versetzt werden müsse, 20 Prozent, dass einer der beiden kündigen solle. "Es ist erfreulich, dass die Arbeitnehmer in Deutschland so viel Wert auf gute Kontakte zu ihren Kollegen legen. Das trägt sicher auch zu einem guten Betriebsklima bei", erklärt Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. "Aus Arbeitgebersicht haben wir bei Randstad natürlich keine Einwände gegen Freundschaften oder Beziehungen am Arbeitsplatz, solange diese die tägliche Arbeit nicht negativ beeinflussen."

Im Rahmen des Randstad Arbeitsbarometers wurden in Deutschland 405 Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen befragt. Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer Online-Umfrage, die vierteljährlich in 32 Ländern der Welt durchgeführt wird.

investor relations