Geistig länger fit durch Sport?

23. Januar 2013

Die Universitätsklinik Rostock möchte herausfinden, wie sich geistige Tätigkeit und wenig Bewegung später auf die berufliche Leistungsfähigkeit auswirken.

Der Mensch benötigt abwechslungsreiche Nahrung, ausreichend Schlaf und genügend Sonnenlicht, um lebens- und leistungsfähig sowie geistig fit zu bleiben. Auch Bewegung gehört zu den Grundvoraussetzungen für einen gesunden Körper.

Doch wie viel (sportliche) Bewegung ist nötig, um so lange wie möglich der Arbeitswelt aktiv zur Verfügung stehen zu können? Wie ändern sich geistige Fähigkeiten im Alter und inwieweit ist die Entwicklung abhängig von dem Maß an körperlicher Ertüchtigung in jüngeren Jahren?

Das herausfinden möchte das Institut für Präventivmedizin an der Universitätsklinik Rostock. Dazu sucht es freiwillige Studienteilnehmer, die angestellt oder selbstständig tätig und mindestens 45 Jahre alt sind. Sie sollten viel geistig arbeiten und wenig Sport treiben. Unter anderem werden Ruhe- und Belastungs-EKGs sowie Tests zu Muskelkraft und Gleichgewichtssinn, psychomotorischen Fähigkeiten und Herz- und Atmungsfrequenzen durchgeführt. Mit den Ergebnissen sollen die biologischen, psychischen und sozialen Ressourcen untersucht und ausgewertet werden.

Nach zwei beziehungsweise vier Jahren werden die Untersuchungen wiederholt. Die Probanden erhalten durch die Studienteilnahme zusätzlich einen Überblick über ihren persönlichen geistigen und körperlichen Fitnessgrad. Weitere Informationen zur Studie und Anmeldung sind online über die Universität Rostock abrufbar.

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