Arbeitsmarktbericht Februar 2013

6. März 2013

Der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes in diesem Jahr wird relativ positiv entgegen gesehen – der Markt ist weiterhin beständig.

Auch wenn das Wachstum der deutschen Wirtschaft noch verhalten ist, sehen Experten zuversichtlich in die Zukunft. Grund dafür ist unter anderem die stabile Auftragsentwicklung. Zwar sind im Februar Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung wegen jahreszeitlicher Auswirkungen leicht gestiegen, aus saisonbereinigter Sicht sind sie aber beide zurückgegangen.

Im Februar war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Westen Deutschlands ungünstiger als im Osten. In Westdeutschland ist sie um 17.000 Menschen oder 1 Prozent gestiegen, in Ostdeutschland dagegen nur um 1.000 oder 0,1 Prozent. Die Unterbeschäftigung ist in Ostdeutschland stärker zurückgegangen als im Westen (um 60.000 Menschen auf 1.255.000). In Westdeutschland ging sie um 14.000 auf 2.820.000 zurück. Insgesamt waren im Februar 3.156.000 Personen in Deutschland arbeitslos. Das entsprach einem Zugang von 18.000.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin gut zu bewerten, obwohl sie sich zuletzt saisonbereinigt verringert hat. Der Stellenbestand lag im vergangenen Monat bei 431.000 (nicht saisonbereinigt). Die Zahl der abgemeldeten Stellen lag bei 140.000. Das waren im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent weniger.

Nach wie vor haben bei den arbeitsmarkpolitischen Maßnahmen, die vom Bund oder der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden, jene zur Förderung der Berufsausbildung den größten Zulauf (25 Prozent aller an einer Maßnahme teilnehmenden Personen). Dennoch war die Zahl der Maßnahmen-Teilnehmer insgesamt 16 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Den ausführlichen Arbeitsmarktbericht für Februar 2013 können Sie bei der Bundesagentur für Arbeit einsehen.

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