Menschen mit mittlerem Einkommen leben am gesündesten

22. April 2013

Die Gesundheit vieler Deutscher hat sich in den vergangenen zwei Jahren nach einer Umfrage der DKV verschlechtert.

90 Prozent der deutschen Bevölkerung könnten ihren Lebensstil hinsichtlich Ernährung, Bewegung, Konsum von Genussmitteln und Umgang mit Stress deutlich verbessern. Das geht aus dem DKV-Report 2012 hervor, in dem der Frage nachgegangen wird Wie gesund lebt Deutschland?

Es wurden 3.000 Personen telefonisch zu gesundheitsrelevanten Faktoren ihres Lebensstils befragt. Vor zwei Jahren führte die Deutsche Krankenversicherung (DKV) zu diesem Thema schon einmal eine Umfrage durch. Insgesamt hat sich seitdem die Gesundheit der Deutschen etwas verschlechtert.

Die Ergebnisse des aktuellen Reports ergaben, dass „46 Prozent der Deutschen nicht einmal die Mindestempfehlung an Aktivität“ erreichen, mehr als „die Hälfte sich nicht ausgewogen ernährt“ und „ebenfalls mehr als die Hälfte [...] ungesunden Stress“ empfindet. Besonders gesund leben ältere Menschen. Sie „rauchen weniger, sind aktiver, ernähren sich ausgewogener und fühlen sich weniger gestresst“. Für die die 18- bis 29 Jährigen gilt in diesen Bereichen eher das Gegenteil.

Neben anderen Faktoren haben auch Bildung und Arbeitsumstände Einfluss auf die Gesundheit. So nehmen laut DKV „mit der Höhe des Bildungsabschlusses [...] die Aktivität ab und der Konsum von Alkohol zu“ und bei „den Hauptschulabsolventen leidet fast jeder Vierte an depressiven Verstimmungen“. Die Deutschen, die einen mittleren Bildungsabschluss haben und über ein mittleres Einkommen verfügen, leben dagegen im Durchschnitt rundum gesund.

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