Smalltalk: Ganz zu Unrecht häufig klein geredet

23. September 2013

Warum der Blickkontakt, die Körperhaltung, ein angenehmer Händedruck verbunden mit ungezwungenen Worten nicht nur auch, sondern gerade auf beruflicher Ebene einen Gewinn darstellen.

Beim Smalltalk geht es darum, für sich zu werben und die Sympathien der Gesprächspartner für sich zu gewinnen – ohne das Wälzen schwerwiegender Themenkomplexe. Doch geht das nur bei Betriebsfeiern oder auf Ausflügen? Das sind sicher die geeigneten Orte und Anlässe dafür. Jemand, der jedoch auch auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt mit seinem Vorgesetzten noch die Bilanzen des vergangenen Jahres durchsprechen will, kann schon ziemlich anstrengend sein. Denn da ist meistens nur eins gefragt: eine lockere Atmosphäre.

Aber, was ist mit einem lockeren Geplänkel im rein betrieblichen Umfeld? Gehört das da überhaupt hin? Stellen Sie sich vor, Ihr Chef setzt sich in der Kantine in der Mittagspause zu Ihnen, offenbar gut gelaunt und zum Plaudern aufgelegt. Eine gute Viertelstunde liegt vor Ihnen – aber womit wird diese nun gefüllt? Am besten mit einem zwanglosen Gespräch, das die Mahlzeit nicht schwer im Magen liegen lässt.

Die Themenvielfalt kennt dabei keine Grenzen und selbst auf das Wetter auszuweichen ist weniger schlimm, als in Schockstarre zu verfallen. Ganz sicher sollte man nicht über jemand anderen herziehen und möglichst ein generell positiv besetztes Thema wählen. Ein sogenanntes Konsensthema wäre noch besser. Etwas, wo die Meinungen nicht weit auseinander gehen können und die Gefahr betretenen Schweigens minimal ist.

Solch beiläufige Gespräche können Türen öffnen. Und noch ein weiterer Vorteil: Wer andere ohne Probleme in eine angenehme Unterhaltung verwickelt oder daran teilnimmt, schafft das auch mit Kunden oder Geschäftspartnern. Die Fähigkeit des Smalltalks kommt auf jeden Fall an. Und wird Ihrem Chef nicht nur ein kurzweiliges Mittagessen bescheren, sondern auch ein gutes Gefühl zu Ihrer Person und Ihren Kompetenzen bei ihm zurücklassen.

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