Co-Working: Zusammen arbeitet es sich weniger allein

18. November 2013

Das Anmieten von sogenannten Co-Working Spaces spart Geld, erhöht die Flexibilität und bietet kommunikativen Austausch.

So neu ist die Idee gar nicht: Bereits seit einigen Jahren gibt es die Arbeitsform des Co-Workings, die in den USA schon länger populär ist, auch hierzulande. In Deutschland gab es dieses Angebot zunächst in großen Städten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Doch mittlerweile schwappt die Welle auch in urbane Regionen über und wird immer beliebter. Die Rede ist von der Nutzung gemeinsamer Büroräumlichkeiten.

Eine andere Möglichkeit ist die Anmietung eines Co-Working Spaces. Das sind Arbeitsplätze, die mit allen notwendigen Strukturen wie Telefon, Netzwerk, Drucker und Scanner ausgerüstet sind. Kaffeeküche, Besprechungsräume und abgetrennte Zimmer stehen ebenfalls zur Verfügung. Genutzt wird ein solches Angebot häufig von Freiberuflern, Kreativen oder Start-ups. Eingerichtet und bereitgestellt werden Co-Working Spaces oftmals von Investoren.

Gemietet werden können die Spaces in der Regel monats-, wochen- oder auch tageweise. Hinsichtlich Flexibilität und Kosten ist das eine ideale Alternative zum eigenen Büro. Zudem können auf diese Weise neue Geschäftskontakte geknüpft werden und Austausch mit Gleichgesinnten stattfinden. Auch die Arbeitsmotivation ist gleich eine viel höhere.

Sogar die Variante Co-Working mit Kind ist inzwischen möglich: Eltern bringen ihre Kleinen einfach mit. Spielzeug, Wickeltisch und kinderwichtige Utensilien sind vor Ort, Mama oder Papa immer in der Nähe. Im Idealfall kümmern sich sogar Erzieher oder Betreuer um den Nachwuchs. Für Eltern und Kind ist das auf der einen Seite eine schöne Sache, da sie viel Zeit miteinander verbringen. Für konzentriertes und effektives Arbeiten ist das vielleicht aber auch von Nachteil.

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