Sechs Jahre Stiftungsprofessur: Professionalisierung gegen mediale Vorurteile

9. Dezember 2013

Im Jahr 2007 hat die randstad stiftung in Kooperation mit dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft an der SRH Hochschule Heidelberg eine Stiftungsprofessur eingerichtet.

Schwerpunkt der Stiftungsprofessur liegt auf der Professionalisierung der akademischen Aus- und Weiterbildung in der Personaldienstleistungsbranche. Sie leistet mit speziellen Studienangeboten und Forschungsprojekten einen Beitrag, verbindliche Qualitätsstandards in der Aus- und Weiterbildung von Personaldienstleistern weiter zu etablieren. Nach sechs Jahren Stiftungsprofessur ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

In Zeiten demographischen Wandels und Fachkräftemangels wird die Rolle von Personalexperten, die auf einzelne Segmente des Arbeitsmarkts spezialisiert sind, immer wichtiger. Das gilt auch in der Branche für Personaldienstleistungen. „Eine solch maßgebliche volkswirtschaftliche Entwicklung muss durch entsprechende Qualifikationen auf allen Ebenen, auch der akademischen, unterstützt werden“, weiß Professor Michael Nagy, Leiter des Instituts für wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung (IWP).

„Als private Hochschule hat man nur Erfolg, wenn man sehr flexibel ist, schnell auf Arbeitsmarktanforderungen reagiert und als Partner der Wirtschaft agiert“, so Nagy. Aus intensiven Vorgesprächen zur Bedarfsanalyse ist der Masterstudiengang „Management & Leadership“ mit Schwerpunkt Personaldienstleistungsmanagement hervorgegangen. Ein abgeschlossenes Studium und einschlägige Berufserfahrung sind Voraussetzung für die Teilnahme in Vollzeit oder berufsbegleitend. Einen Bachelor kann man im Studiengang „Wirtschaftspsychologie mit Zusatzschwerpunkt Personaldienstleistungen“ erwerben. Trainee-Einsätze bei Personaldienstleistern und in Personalabteilungen vermitteln neben der theoretischen auch praktische Expertise rund um Personalrecruiting, -beurteilung und -entwicklung.

„Mit beiden Studiengängen wurden wichtige Impulse für das heute existierende Qualifizierungssystem gesetzt. Vom Personaldienstleistungskaufmann bis hin zum Master werden alle wichtigen Ausbildungsarten abgebildet – eine für sich sprechende Qualitätsmaßnahme für eine Branche,die gerne als unseriös portraitiert wird,“ unterstreicht Heinz-Otto Mezger, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung.

Die komplette Pressemitteilung der SRH Hochschule Heidelberg, mit weiteren Informationen sowie Kontaktdaten der Hochschule und der randstad stiftung, finden Sie hier.

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