Mitarbeitergespräche am Jahresende sind keine Selbstverständlichkeit

16. Dezember 2013

Am Jahresende eine Rückmeldung vom Vorgesetzten zu erhalten, ist wünschenswert – dennoch bekommt das noch nicht einmal die Hälfte der Arbeitnehmer.

Gemeinsam das zurückliegende berufliche Jahr nochmals Revue passieren zu lassen, ist sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer eine hilfreiche Sache – und sollte für das Jahresende eigentlich fest auf der Agenda stehen. Tatsächlich kommen gerade mal 44 Prozent der Beschäftigten in den Genuss eines Jahresendgesprächs. Das ermittelte die Personalberatung Rochus Mommert in ihrer Studie „Einfluss des HR-Managements auf den Unternehmenserfolg“.

Angesichts der Tatsache, dass für 56 Prozent der für die Studie 1.000 befragten Arbeitnehmer am Ende des Jahres ein Gespräch mit dem Vorgesetzten keine Selbstverständlichkeit ist, besteht hier also erheblicher Verbesserungsbedarf. Denn eine Rückmeldung zur eigenen Leistung bedeutet für Mitarbeiter im besten Falle Motivationsschub und Arbeitszufriedenheit – oder Rückmeldung zu eventuellen Verbesserungsmöglichkeiten. Aber auch Ziele und Wünsche für das kommende Jahr können bei dieser Gelegenheit angesprochen werden.

Studienleiter Dr. Hans Schlipat ist der Meinung, dass Firmen, die am Jahresende Gespräche mit Mitarbeitern durchführen, dies durchaus auch zielführend tun. Dennoch haben 35 Prozent der Umfrageteilnehmer Bedenken, dass sich kritische Äußerungen negativ auf Gehaltserhöhungen und Beförderungen auswirken könnten.

Diese Angaben sind der Pressemitteilung zur Veröffentlichung der genannten Studie entnommen.

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