Wissenstransfer im Unternehmen

28. Februar 2014

Verlassen Mitarbeiter das Unternehmen, geht oftmals wichtiges Wissen mit – deshalb ist die Weitergabe dieser Kenntnisse an den Nachfolger unerlässlich.

Jedes Unternehmen sammelt im Laufe der Jahre Wissen an. Wird es nicht stetig dokumentiert und schriftlich festgehalten, geht es in vielen Fällen verloren. Doch häufig bleibt es nur in den Köpfen der Mitarbeiter. Verlassen diese das Unternehmen – ob aus Altersgründen oder aus Wechselinteresse – nehmen sie das Wissen mit. Für Unternehmen wird es daher immer notwendiger, Wissen, das für den Erfolg maßgeblich ist, im Hause zu behalten.

Auf Erfahrung basiertes Wissen ist besonders wertvoll. Aber gerade im alltäglichen Geschäft geht eine Weitergabe von Kenntnissen – ob aus Erfahrung gesammelt oder gelernt – häufig unter. Weil keine Zeit ist, weil es im ersten Moment nicht wichtig erscheint oder weil nicht festgelegt ist, wie dieser Wissenstransfer erfolgen soll und kann.

Aus diesem Grund hat die Schwäbisch-Hall-Unternehmensgruppe im Jahr 2010 ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das die Weitergabe von Wissen an Nachfolger im Betrieb gliedern und festlegen soll. Mittlerweile hat sich das Wissenstransfer-Coaching etabliert und wird vielfach eingesetzt.

Der Vorgang des Transfers zwischen Wissensgeber und Wissensnehmer erfolgt in acht Coaching-Schritten: Von der Beleuchtung der IST-Situation über die Festlegung, welches Wissen übertragen werden soll, bis hin zur anschließenden Evaluierung des Prozesses.

Eine Erläuterung des Transfer-Coachings von Bernadette Imkamp, Abteilungsleiterin Personalbetreuung/-marketing bei Schwäbisch Hall, veröffentliche der BildungsSpiegel im Dezember 2013.

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