Führung: Nur Begeisterung fördert die Bildung neuer Nervenzellen

3. März 2014

Die Neurobiologie zeigt, dass in jedem von uns viel mehr steckt als wir bislang vermuten – diese Fähigkeiten müssen nur aktiviert werden.

„Wir brauchen ... eine andere Führungskultur. Wir brauchen Manager, die mit Leidenschaft führen und ihre Mitarbeiter begeistern. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Hirnforschung ist, dass Menschen nur dann ihre Potentiale entfalten, wenn sie sich für etwas begeistern.“

Das sagte Hirnforscher Professor Gerald Hüther in einem Interview mit Lufthansa Exklusive. Er hat zusammen mit Wissenschaftlern und Führungskräften die „Initiative Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen“ ins Leben gerufen.

Sein Anliegen ist es herauszufinden, welche Faktoren dazu führen beziehungsweise notwendig sind, damit ein Mensch seine angelegten Fähigkeiten aktiviert. Hüther sucht sozusagen nach dem „Geheimnis des Gelingens“. Durch seine jahrelange Forschung weiß er, dass sich neuronale Netzwerke im menschlichen Gehirn bis ins hohe Alter neu bilden, wenn wir bei der Durchführung einer Tätigkeit Eifer und Begeisterung erleben.

Zahlreiche Unternehmen haben sich bereits zu Unternehmen des Gelingens entwickelt. Dazu gehören beispielsweise Eckes Granini Deutschland, dm-drogerie markt oder auch Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Sie alle haben erfolgreich neue Organisations-, Denk- und Beziehungsstrukturen etabliert – indem sie ihren Mitarbeitern mehr Vertrauen, Selbstbestimmung und die Möglichkeit zur kreativen Entfaltung entgegenbrachten.

Näheres dazu sowie Interviews, Texte und Filmmaterial sind auf Kulturwandel.org veröffentlicht.

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