Fragt man ausländische Arbeitnehmer, in welches Land sie für eine neue Arbeitsstelle ziehen würden, dann steht für sie Deutschland an vierter Stelle. Somit ist die Bundesrepublik das beliebteste nicht-englischsprachige Einwanderungsland weltweit, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Für die Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und der Online-Jobbörse StepStone, wurden zwischen April und Juni 2014 circa 200.000 Arbeitnehmer aus 189 Ländern befragt. Das Ergebnis zeigt: Deutschland ist unter allen Befragten eines der attraktivsten Länder für Arbeitnehmer – gleich nach den englischsprachigen Ländern USA, Großbritannien und Kanada. Das größte Interesse besteht bei Arbeitnehmern aus südosteuropäischen Ländern: Bis zu 73 Prozent würden für eine neue Arbeitsstelle nach Deutschland ziehen, dicht gefolgt von den Niederlanden (51 Prozent) und Finnland. Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone Deutschland, sieht  die hohe Attraktivität Deutschlands als Arbeitgeberland unter anderem in der stabilen Wirtschaft, den guten Lebensbedingungen sowie im großen Stellenangebot auf dem deutschen Arbeitsmarkt begründet.

Während zwei Drittel der weltweit befragten Arbeitskräfte bereit wären, für einen Job das eigene Heimatland zu verlassen, würde in der Bundesrepublik weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer diesen Schritt wagen, so ein weiteres Ergebnis der Studie. 

Georgraphische Grenzen sind für Arbeitnehmer, laut der Studie, längst keine Hindernisse mehr. Denn „der grenzenlose globale Arbeitsmarkt eröffnet ungeahnte Möglichkeiten – für den Jobsuchenden, für die Staaten und für multinationale Konzerne, die schon jetzt Schwierigkeiten haben, auf nationaler Ebene geeignete Fachkräfte zu finden.“, so Rainer Strack, BCG Senior Partner und Co-Autor der Studie. 

Die Studie liegt unter folgendem Link zum Download bereit.